Die Bildanalyse digitalisierter Durchstrahlungsaufnahmen ist eine effektive Methode Korrosionsversuche mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit auszuwerten. Unternehmen können durch Anwendung dieses Verfahrens die Werkstoffauswahl schon in der Projektplanung optimieren, die Verfügbarkeit ihrer Anlagen steigern, Anlagensausfälle und Kosten reduzieren. Entwickelt wurde das Verfahren durch P-A-M Röntgenfilmdigitalisierung im Auftrag und unter fachlicher Begleitung eines Herstellers von Abgasanlagen der Automobilindustrie. Dieser lieferte die Idee für das Verfahren und qualifizierte es für seine eigenen Anwendungen. In seiner Weiterentwicklung durch die P-A-M Röntgendigitalisierung können nun die wesentlichen Kennwerte der entsprechenden Normen und individueller Spezifikationen ermittelt werden.
Gegenüber herkömmlichen, lichtmikroskopischen Auswertungen, bietet dieses Verfahren eine genauere Erfassung von Flächenkorrosionen, Definition aller Lochkorrosionen in Form, Durchmesser und Korrosionstiefe. Bei beidseitigem Korrosionsangriff gehen verfahrensbedingt beide Seiten positionsgenau in die Auswertung ein. Somit werden die korrekten Restwanddicken ermittelt.
Gegenüber der bisher üblichen Ermittlung des Massenverlustes konnten die Ergebnisse aus dem Qualifikationsverfahren besser den Versuchsbedingungen der Korrosionsversuche zugeordnet werden.
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