Rechnereinsatz in der Maschinenentwicklung und -anwendung 16.-17. Juni 2010
Der professionelle Einsatz von modernen Simulationsmethoden und -werkzeugen stellt mittlerweile einen Schlüsselfaktor des Erfolgs dar. Neben einem deutlich geringeren Risiko von Fehlentwicklungen und einem erheblichen zeitlichen Vorsprung in der Konstruktions- und Entwicklungsphase kann der finanzielle Aufwand für Prototypen und Funktionsmuster erheblich reduziert werden. Stand der Technik sind virtuelle Prototypen, mit denen die Simulation und Optimierung des strukturmechanischen Verhaltens einzelner Maschinenkomponenten bzw. von NC-Programmen durchgeführt werden können. Zunehmend weiterentwickelt und eingesetzt werden auch gekoppelte Simulationen, die eine gegenüber den Einzelansätzen vollständigere Abbildung von Werkzeugmaschinen mit ihren Antriebsregelungen, Steuerungssystemen (NC und SPS) sowie Peripherieelementen unter physikalischen oder steuerungstechnischen Gesichtspunkten ermöglichen.
Langfristiges Ziel ist es, durch einen frühzeitigen und vor allem durchgängigen Einsatz von Simulationswerkzeugen die gesamte Entwicklung mit Hilfe mechatronischer Baukästen zu unterstützen. Diese Simulationen müssen zukünftig alle Soft- und Hardwarekomponenten sowie den Fertigungsprozess berücksichtigen. Im Rahmen dieses Seminars werden Ansätze zum durchgängigen Engineering von der Konzeptphase bis zur Inbetriebnahme vorgestellt und diskutiert.
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