Mit SolarStrom Kosten senken
Vortrag von Expertin Franziska Materne

(PresseBox) - Solarstrom ist out? Von wegen. In den Vortragsräumen drängten sich an zwei Abenden dieser Woche die Interessenten, als die Referentin Franziska Materne von C.A.R.M.E.N. e.V. darüber referierte, wie Solarstrom selbst genutzt werden kann. Dabei ging das Interesse von gewerblicher Nutzung über Landwirtschaft bis hin zum Eigenheim.
"Egal für welchen Anwendungsbereich, der Preis von selbst erzeugtem Solarstrom ist heute fast immer günstiger als externer Strombezug" machte Expertin Materne gleich zu Beginn deutlich. Schuld daran sind die heute sehr niedrigen Anschaffungskosten. Allerdings, so gab die Referentin zu bedenken, kann nicht unbedingt der gesamte selbst erzeugte Strom auch selbst verwendet werden, wenn Stromerzeugung und Strombedarf nicht zeitgleich anfallen. Die einfachste und billigste Methode den Anteil der Eigennutzung zu erhöhen sei, das Verbrauchsverhalten auf das solare Angebot abzustimmen. Dies ist in vielen gewerblichen und landwirtschaftlichen Prozessen einfach möglich. Auch im Haus können Haushaltsgeräte gezielt um die Mittagszeit betrieben werden.
Für eine solche Anpassung des Verbrauchs an das solare Stromangebot zeigte Frau Materne auch technische Lösungen auf, die von der Funksteckdose über Zeitschaltuhren bis zu Homemanagern gehen können und dementsprechend unterschiedliche Anschaffungskosten haben. Lassen sich die Hauptverbrauchszeiten nicht von den Abend- und Nachtstunden auf den Tag verschieben, empfiehlt die Expertin Stromspeicher, deren Größe auf den Tagesstrom-Bedarf dimensionert werden.
In der anschließenden Pause konnten sich die Besucher solche Geräte im Betrieb ansehen. Zum Abschluss des Abends zeigte die Referentin von C.A.R.M.E.N. e.V. auf, dass Solarer Eigenverbrauch nicht unbedingt bedeuten muss, den Strom selbst zu verbrauchen. Sie zeigte verschiedene Möglichkeiten auf, wie unter den heutigen rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen der Solarstrom an Nachbarn oder Mieter verkauft werden kann. Die regen Diskussionen in der Pause und im Anschluss an den Vortrag zeigten deutlich, dass die Energiewende hier im Raum Amberg weiterhin die Menschen bewegt und viele Menschen gewillt sind, für sich persönlich umzusteigen auf eine günstige und ökologische Lösung.
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Datum: 16.01.2014 - 16:04 Uhr
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