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Sicherheit und Nutzungskomfort bei der Treppenplanung im Innen- und Außenbereich

ID: 1651424

(industrietreff) - Die Gestaltung von Treppen und Stufenaufgängen in der Architektur und in der Außengestaltung zählt zu einer der Kernaufgaben der Fachplanungen. Involviert bei der Gestaltung sind Architekten, Ingenieure und Handwerker in unterschiedlichem Umfang. Entsprechend der Gestaltung und technischen Ausführungen sind differenzierte Aufgaben zu erledigen bei der Vorbereitung und Durchführung. Ungeachtet der gestalterischen Zielführung bedarf exakter Planungskenntnisse und Erfahrung in der Installation von Treppen insbesondere entsprechend der genutzten Materialien und technischen Ausrüstung.

Dimensionierung, Führung und Trittmaß – Planung und Vorbereitung

Um eine Treppe angemessen planen zu können, sind verschiedene Informationen notwendig. Zur sicheren und komfortablen Überwindung von Höhenunterschieden von Geschossen und Geländeunterschieden haben sich die unterschiedlichsten Treppenformen etabliert. Sie bestechen durch ihre gute Materialwahl und effektive Funktion in Anpassung zur Umgebung.

Grundlegend müssen sowohl Treppen im privaten Wohnungsbau, aber auch im öffentlichen Bauwesen differenzierten Anforderungen entsprechen. Hierbei sind vor allem Sicherheitsbestimmungen und Nutzungsvorgaben relevant. Durch entsprechende Normen und Regelwerke werden die elementaren und speziellen Eigenschaften von Treppen teilweise exakt bestimmt.

Der planerische Aspekt der Ausführung von Treppen richtet sich nach den baulichen Gegebenheiten und den individuellen Anforderungen. Die Länge der Treppe ergibt sich aus den bestimmenden Maßen der zu verbindenden Geschosse. Auch die endgültige Form der Treppe gibt vor, welche Steigungswinkel und Dimensionen insgesamt notwendig sind, um alle Ansprüche an Funktion und Nützlichkeit zu erfüllen.

Insbesondere das sogenannte Trittmaß ist eine entscheidende Richtlinie, um funktionelle und sinnvolle Treppen zu gestalten und auszuführen. In der Fachliteratur wird diese Funktion auch als Schrittmaßregel oder kurz Schrittmaß, aber auch Steigungsregel und Steigungsverhältnis bezeichnet. Entsprechend der DIN 18065 dient die Schrittmaßregel zur Bestimmung der idealen Steigung einer Folge von Treppenstufen. Die Formel dazu lautet:





Schrittmaß = Doppelte Stufenhöhe + Stufenbreite

oder kurz:

Sm = 2s + a

Hierbei ist die natürliche durchschnittliche Schrittlänge eines erwachsenen Menschen ausschlaggebend. Bei speziellen Treppen kann sich allerdings das übliche Durchschnittsmaß von 18 Zentimetern Stufenhöhe und 27 Zentimetern Stufenbreite jedoch ändern, wenn zum Beispiel für Kinder oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen geplant wird.

Diese Schrittmaßregel dient nicht nur als planerische Grundhilfe, sie dient vielmehr zur exakten Planung und technischen Detaillierung einer Treppe. Dabei sind Sicherheit und Nutzerkomfort die übergeordneten Ziele. Doch damit eine Treppe tatsächlich sicher und ihrem Umfeld entsprechend sinnvoll ausgeführt werden kann, ist vor allem die Gestaltung der einzelnen Stufen wichtig.

Treppenstufen und Einzelstufen – Sicherheit und Komfort für den Nutzer

Bei vielen Bauvorhaben wird mit Standardabmessungen und Regeldetails gearbeitet, um die Planung und die bauliche Durchführung möglichst zu optimieren. Doch die große Herausforderung in der Treppenplanung besteht in der Gestaltung individueller Treppen. Wichtig sind dabei jedoch nicht nur die korrekte Anwendung der Schrittmaßregel und die Beachtung rechtlich bindender Normen.

Auch die Ausgestaltung der einzelnen Stufen darf nicht unterschätzt werden. In der Tat besteht eine einzelne Stufe innerhalb der Treppe aus mehreren Einzelkomponenten, die in ihrer Art und Ausführung darüber entscheiden, ob eine Treppe sicher und nützlich ist, oder gefährlich und fahrlässig.

Aus gestalterischen Gründen und Sicherheitsanforderungen bietet sich der Einsatz einer Stufenbeleuchtung mit LED vielerorts an. Hierbei bieten sich aufgrund der technischen Entwicklungen bis dato ausgesprochen schlanke und unauffällig installierte, dabei jedoch umso leistungsstarke und effektive Einzel- und Gesamtlösungen an. Eine Stufenbeleuchtung mit LED überzeugt dabei durch ihr ins Gesamtkonzept passenden Designmöglichkeiten ebenso, wie durch alltagstaugliche und nützliche Eigenschaften.

Bildernachweis

Insbesondere in schwierigen Lichtverhältnissen oder in Bereichen, die mit eingeschränkter Beleuchtung auskommen sollen, bietet sich die Beleuchtung der Treppenstufen geradezu an. Die Sichtbarkeit und gute Unterscheidbarkeit der einzelnen Treppenstufen voneinander bedeutet einen wichtigen Aspekt zur individuell als sicher empfundenen Nutzung einer Treppe. Gerade geschwungene, gekrümmte, gewinkelte und gewundene Treppen sind generell schwieriger in der Nutzung als simple, einläufige, gerade Treppen. Eine Stufenbeleuchtung mit LED unterstützt dabei nicht nur den angestrebten Sicherheitsaspekt, sondern kann auch optisch eine sehr interessante Ausstattung darstellen.

Treppenbau in der Planung und Ausführung – Sicherheit und Design

Es lässt sich also festhalten, dass eine gute Treppe erstens sicher und zweitens komfortabel in der Nutzung sein muss. Darüber hinaus spielen aber auch gestalterische Aspekte eine wichtige Rolle, doch sie sind stets den Sicherheitsleitlinien unterzuordnen. Vor allem die bewusste Lichtgestaltung ist beim Treppenbau entscheidend für Sicherheit und Komfort, aber schließlich auch für die gestalterische Erscheinung der Treppe.

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Datum: 14.09.2019 - 14:34 Uhr
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