Sechsfach verschleißfester
Gleitlager: neuer Nanowerkstoff"iglidur X6"
(industrietreff) - Wartungsfreie Kunststoff-Geitlager aus dem Werkstoff "iglidur X", einer von 29 Katalogwerkstoffen von Lagerspezialist igus, sind Hightech-Problemlöser bei Temperatur, Druck und Chemikalien. Jetzt bringt das Unternehmen eine Weiterentwicklung unter Nutzung von Nanopartikeln auf den Markt. Der auf der Hannover-Messe vorgestellte Werkstoff "iglidur X6" ist bis zu sechsfach verschleißfester bei Dauergebrauchstemperaturen von 250 °C.
Polymergleitlager aus "iglidur X" gibt es seit Mitte der 80ger Jahre. Sie laufen trocken bei einer langfristigen Anwendungstemperatur von - 100 °C bis + 250 °C (kurzzeitig bis + 315 °C). Auch bei dauerhaft 250 °C ertragen die Lager immer noch eine Flächenpressung von ca. 30 MPa. Zudem weist dieser Werkstoff eine sehr geringe Feuchtigkeitsaufnahme auf und ist fast universell chemikalienbeständig. Der Hochtemperatur-Werkstoff, der sich seit Jahren in tausenden Anwendungen bewährt, ist in über 250 Abmessungen ab Lager lieferbar.
Verbesserte Wärmerelaxierung
In inzwischen 25 Jahren "iglidur"-Materialforschung werden die Einsatzgebiete von schmierfreien Polymergleitlagern kontinuierlich weiter ausgereizt. Jetzt haben die Kölner, nach umfangreichen Tests und zahlreichen Vorläufertypen, einen neuen Werkstoff entwickelt, der bisherige Standards noch einmal toppt. Der auf der Hannover-Messe vorgestellte Werkstoff "iglidur X6" hat unter Temperatureinwirkung eine gegenüber "iglidur X" bis zu sechsfach bessere Verschleißfestigkeit. Außerdem zeigt er ein deutlich reduziertes Relaxationsverhalten. Für den Nutzer bedeutet das einen um bis zu fünfzig Prozent verbesserten Presssitz der Einpresslager in der Aufnahme. Auch ist der Werkstoff noch einmal chemikalienbeständiger.
Chancen der Nanotechnik genutzt
Die igus-Materialentwickler nutzten die Nanotechnik zur Optimierung des neuen Werkstoffs. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (10?9 m). In diesem Größengrenzbereich spielen die Oberflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften der Materialien eine immer größere Rolle. In der Nanotechnologie stößt man also zu Längenskalen vor, auf denen besonders die Größe die Eigenschaften eines Objektes bestimmen. Man spricht von "größeninduzierten Funktionalitäten".
Der Einsatz von Nanopartikeln hat maßgeblichen Einfluss auf die besonders gute Performance von "iglidur X6"-Gleitlagern speziell unter Temperatur. Das prädestiniert sie für wartungsfreie Einsätze vor allem dort, wo in der Verfahrenstechnik mit Durchlauföfen gearbeitet wird. So zum Beispiel bei Förderketten-Anwendungen in der Lebensmittelindustrie oder auch in der Leiterplattenindustrie. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Automotive-Branche, wo z.B. im Motorenbereich immer höhere Prozesstemperaturen realisiert werden.
Die neuen Kunststoff-Gleitlager aus dem Nanowerkstoff "iglidur X6" sind ab Mai in 24 Abmessungen ab Lager lieferbar.
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Datum: 01.03.2010 - 11:47 Uhr
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