Web-Verzeichnis
über 62.000 Links
Jobbörse
aktuelle Gesuche / Angebote
Termine
Messe, Kongreße, Seminare
Produkte
aktuelle Produktinformationen
Unternehmen
25045 Firmeneinträge
Fachbeiträge
detailierte Fachinformationen
News
aktuelle Industrienachrichten

Baugewerbe appelliert an Klimakabinett: Wohnungsneubau nicht unnötig verteuern! Energetische Sanierung endlich steuerlich fördern!

ID: 1751976


(ots) - "Um den Wohnungsbau, Neubau wie auch Sanierung im
Bestand, klimafest aufzustellen, bedarf es eines Bündels von
Maßnahmen. Dabei muss es gelingen, Bauen - und damit auch Wohnen -
weiterhin bezahlbar zu halten." So der Präsident des Zentralverbands
Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast, anlässlich der Vorstellung der
Studie "Auswirkungen energetischer Standards auf die Bauwerkskosten
und die Energieeffizienz im Geschosswohnungsbau in Deutschland", die
der Verband gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes
Bauen (ARGE) veröffentlich hat.

Quast weiter: "Bei einer Anhebung der Standards von dem derzeit
geltenden EnEV 2016 auf Effizienzhaus 40 steigen allein die
Bauwerkskosten um 260 EUR/qm, das sind bei 100 m² Wohnfläche 26.000
EUR. Dagegen ist das Energieeinsparpotenzial mit 18 kWh/m² pro Jahr
vergleichsweise gering."

Klar ist, laut Studie, dass Gebäude, die in hohen energetischen
Standards errichtet werden, geringe Energieverbräuche und Emissionen
haben. "Aber die Entwicklung bei Kosten und Verbräuchen laufen nicht
linear. Bei ambitionierten energetischen Standards steigen die Kosten
aufgrund des hohen baukonstruktiven und anlagentechnischen Aufwands
exponentiell an, während die Kurve des möglichen Einsparpotenzials
beim Energieverbrauch immer weiter abflacht," so Dietmar Walberg von
der ARGE.

Mit anderen Worten: "Die letzten Prozente Einsparung bei den
Energieverbräuchen kosten überproportional viel. Damit verteuert sich
das Bauen und in Folge davon auch das Wohnen bzw. erhöhen sich die
Mieten. Das muss man wissen, wenn man eine Verschärfung der Standards
fordert," erläuterte Quast die Situation. "Auch bei der energetischen
Sanierung dürfen die Standards nicht erhöht werden, ansonsten würgen
wir die ohnehin niedrige Sanierungsquote von unter einem Prozent
vollends ab."





Vor diesem Hintergrund fordert das deutsche Baugewerbe das
Klimakabinett auf, einen Förderschwerpunkt auf die energetische
Gebäudesanierung zu legen, um den CO2-Ausstoss in Deutschland
drastisch zu senken. Daher müssen Einzelmaßnahmen im Fokus stehen, um
die Investitionsschwelle möglichst niedrig anzusetzen.

"Derzeit werden Einzelmaßnahmen mit Zuschüssen von 10 % der Kosten
und maximal 5.000 Euro gefördert. Wir erachten eine Verdopplung der
Bemessung (20 %) und bis zu 10.000 Euro für investitionsanreizend,"
so der Verbandspräsident. "Entsprechend muss die steuerliche
Förderung bei Einzelmaßnahmen ausgestaltet werden: Diese müssen bis
zu einer Höhe von 10.000 Euro direkt von der Steuerschuld abgesetzt
werden können. Handelt es sich um komplexere Maßnahmen, z.B. eine
Kombination mehrerer Einzelmaßnahmen oder komplette Ertüchtigungen
von Gebäuden, sind kumulative Bemessungen vorzusehen."

Die Studie steht Ihnen zum Download auf unserer Webseite
www.zdb.de zur Verfügung.



Pressekontakt:
Dr. Ilona K. Klein
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
Mobil: 0049 172 2144601
eMail klein(at)zdb.de

Original-Content von: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe, übermittelt durch news aktuell


Themen in dieser HerstelerrNews:
energie,

Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Dies ist eine HerstellerNews von
ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe

Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  an Freund senden  ADVANSA führt Aerelle Blue ein
Das Potenzial der Krebsprävention ausschöpfen / 1. Nationale Krebspräventionswoche startet auf Initiative von Deutscher Krebshilfe und Deutschem Krebsforschungszentrum (FOTO)

Bereitgestellt von: ots
Datum: 10.09.2019 - 12:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1751976
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt: Berlin
Telefon:

Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 232 mal aufgerufen.


Nach Kategorien:

1. Mit den Möglichkeiten wachsen 19.02.2020
2. Kaltstrahl Trockeneisreinigung - ein schonendes Reinigungsverfahren 19.02.2020
3. Referenzprojekt Remda - eine kommerzielle PV-Aufdachanlage 19.02.2020
4. EFI-Gutachten: Pharma weiterhin Spitze 19.02.2020
5. Viele Materialien, viele Anforderungen - nur eine Wendeplatte! 19.02.2020
6. "Studio Friedman" am 20. Februar: "Gelingt die Energiewende?" 19.02.2020
7. BDI zu den neuen Daten- und KI-Strategien der Europäischen Kommission: Wichtiger Schritt, um digitale Souveränität Europas zu stärken 19.02.2020
8. ?Ready for Future?: E3/DC stellt neue Entwicklungen auf zwei Messen vor 19.02.2020
9. trinamiX kündigt neue Generation der Gesichtserkennung für Mobilgeräte mit der Snapdragon-Technologie von Qualcomm an 19.02.2020
10. Die Lackierung von Kunststoffteilen optimieren 19.02.2020
11. Forschungskommission: "Keine Sonderförderung mehr für den Osten" 19.02.2020
12. medialesson zeigt ab März wie der Mittelstand Vorteile aus Mixed Reality-Apps ziehen kann 19.02.2020
13. Werkstattfertigung versus Fließfertigung 19.02.2020
14. Treston-Case Studies mit Praxis-Spezialwissen zu Arbeitsplatzsystemen 19.02.2020
15. Schneider Electric erweitert Smart-UPS-Baureihe 19.02.2020
16. Spritpreise ziehen wieder an / Schwacher Euro zeigt Wirkung (FOTO) 19.02.2020
17. Die Psyche des Universums - Der Weg von Quarks zum Bewusstsein 19.02.2020
18. AstronEffizienzOnomie - Die Formeln der Astronomie als Lösung für mehr Effizienz 19.02.2020
19. Geheimnis Leben - Über Forscher, Experimente und das große Abenteuer 19.02.2020
20. Ost- und westdeutsche Unternehmen weitgehend auf Augenhöhe 19.02.2020


[ weitere HerstellerNews ][ RSS-Feed ]

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de