Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojekts zur Aufarbeitung sexualisierter und spiritueller Gewalt in der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG)

(ots) - Einladung zur Pressekonferenz der DPSG am 05. Februar 2026 in Köln
Seit Ende 2023 hat ein Forschungsteam der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen das Vorkommen, die Hintergründe sexualisierter (und spiritueller) Gewalt sowie den (strukturellen) Umgang damit in der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG) untersucht. Grundlage dafür sind u.a. Interviews mit Betroffenen und Expert*innen aus dem Verband, quantitative Befragungen sowie Akten- und Dokumentenanalysen. Durch die Studie erhoffen wir uns in unserem Aufarbeitungsprozess ein systemisches Verständnis dafür, wie es in unserem Verband zu sexualisierter und spiritueller Gewalt kommen konnte und kann. Wir möchten Verantwortung dafür übernehmen, was Betroffene innerhalb des Verbandes erleiden mussten.
Aus diesem Grund laden wir zur Pressekonferenz ein:
Am 05. Februar 2026 um 11:00 Uhr
Komed, Mediapark 7 in 50670 Köln oder online per Zoom Konferenz
Eine Teilnahme vor Ort und online ist nur mit einer Anmeldung bis zum 04. Februar 2026 um 14 Uhr möglich. Hier (https://tools.dpsg.de/anmeldung/index.php/542341?lang=de-informal) können Sie sich anmelden.
Bei einer Online-Teilnahme können Fragen in einem privaten Chat an eine Moderatorin geschickt werden. Es kann nicht garantiert werden, dass alle Presseanfragen während der Pressekonferenz berücksichtigt werden. Jedoch werden im Anschluss alle Presseanfragen bearbeitet. Einzelinterviews im Anschluss an die Pressekonferenz sind nur in Präsenz möglich.
Die Studie wird im Anschluss an die Pressekonferenz hier (https://dpsg.de/de/verbandsleben/themen/kinder-und-jugendschutz/aufarbeitung) zu finden sein.
Wer sind wir?
Die DPSG ist der größte Pfadfinder*innenverband mit über 83.000 Mitgliedern in Deutschland und rund 1.100 Ortsgruppen. Seit 2019 arbeitet die DPSG zu dem Thema sexualisierte und spirituelle Gewalt. Im Rahmen dieses Aufarbeitungsprozesses, der auch unter den aktuell gelisteten Aufarbeitungsprojekten der Aufarbeitungskommission zu finden ist, konnten wir die Universitäten Gießen und Marburg als unabhängiges Forschungsteam gewinnen, um sexualisierte und spirituelle Gewalt in den eigenen Reihen aufzuarbeiten.
Was soll vorgestellt werden?
In der Pressekonferenz stellt das Forschungsteam die Ergebnisse der Aufarbeitungsstudie vor. Zudem wird aus einer Betroffenenperspektive berichtet. Neben dem Forschungsteam werden auch Personen aus dem Verband zu Wort kommen.
Das Forschungsteam
Das Forschungsteam unter Leitung von Prof.in Dr.in Sabine Maschke (Philipps-Universität Marburg) und Prof. Dr. Ludwig-Stecher (Justus-Liebig-Universität Gießen) wird die Ergebnisse des Forschungsprojektsvorstellen. Die Leitung des Projektes betont die Wichtigkeit einer umfassenden Analyse der sexualisierte (und spirituelle) Gewalt begünstigenden Strukturen und Kulturen in der DPSG.
Der Fokus liegt dabei nicht nur auf sexualisierter, sondern auch auf spiritueller Gewalt, die zwischen 1929 und 2022 stattfand. Das Team suchte nach objektiven Erkenntnissen, um die DPSG zu einem sichereren Ort für alle Mitglieder zu machen.
Sprecher*innen
- Prof.in Dr.in Sabine Maschke, Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg (UMR)
- Prof. Dr. Ludwig Stecher, Professur für Empirische Bildungsforschung an der Justus- Liebig-Universität Gießen (JLU)
- Kati Schipmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg (UMR)
- Lina, Betroffenenperspektive und Betroffenenvertretung im verbandlichen Aufarbeitungsbeirat
- Sebastian Becker, Bundesvorsitzender der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg
- Annkathrin Meyer, Bundesvorsitzende der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg
- Maximilian Strozyk, Bundeskurat der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg
- Annika Daiker, Mitglied des verbandlichen Aufarbeitungsbeirats
Außerdem werden weitere Mitglieder des verbandlichen Aufarbeitungsbeirats und der ehrenamtlichen Bundesleitung vor Ort sein.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt der DPSG und Unterlagen inklusive Pressemappe finden Sie hier (https://dpsg.de/de/presseinformationen-aufarbeitungsstudie-dpsg).
Pressekontakt:
Isabella Braun | Bundesleitung, Referentin Öffentlichkeitsarbeit I Mail: presse(at)dpsg.de | Tel: 02161 91823831
Pressefotos
Pressefotos zum Thema können via E-Mail (presse(at)dpsg.de) angefordert werden.
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Datum: 27.01.2026 - 16:03 Uhr
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