Jetzt kommt das AUS für deutschen Produktionsstandort für Mini-BHKW
Der„Dachs“ – ein Mini-BHKW produziert in Schweinfurt – prägte drei Jahrzehnte lang das Bild der kleinen Blockheizkraftwerke. Nun soll bereits im März der Produktionsstandort in Schweinfurt geschlossen werden.

(PresseBox) - Die 1996 gegründete SenerTec KraftWärmeEnergiesysteme GmbH entwickelte mit dem Dachs eines der ersten in Serie produzierten MiniBHKW in Europa. Das Unternehmen gilt als Pionier der dezentralen KraftWärmeKopplung und baute auf einer Motorenentwicklung von Fichtel & Sachs auf.
Insgesamt wurden rund 45.000 Anlagen in Schweinfurt gefertigt. Schweinfurt diente SenerTec jahrzehntelang als Produktions und Kompetenzzentrum mit bundesweitem SHKPartnernetzwerk.
Entscheidung zur Standortaufgabe – Hintergründe und Zustandekommen
Im Januar 2026 verkündete die Muttergesellschaft BDR Thermea, die Produktion der DachsBHKW in Schweinfurt bis Ende März 2026 einzustellen. Rund 200 Arbeitsplätze sind deutschlandweit betroffen, davon 76 in Schweinfurt.
Als zentrale Gründe nennt der Konzern eine stark rückläufige Nachfrage nach gasbetriebenen MiniBHKW, den hohen Wettbewerbs und Kostendruck sowie neue regulatorische Vorgaben im Zuge der Wärmewende.
Während in den 2000erJahren über 3.000 Dachse pro Jahr gefertigt wurden, sank die Nachfrage laut Marktstammdatenregister auf nur noch etwa 250 Neuinstallationen jährlich. Die auf hohe Stückzahlen ausgelegte Produktion sei nach Angaben von BDR Thermea nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.
BDR Thermea plant, die Fertigung in das europäische Produktionsnetzwerk zu verlagern, betont jedoch, dass Service und Ersatzteilversorgung weiterhin in Schweinfurt angesiedelt bleiben sollen. Der Standort verliert damit seine industrielle Funktion und wird künftig primär ein ServiceHub sein.
Reaktionen aus Politik, Gewerkschaften und SHKBranche
Der Oberbürgermeister stellt sich klar hinter die Beschäftigten und betont die Bedeutung der Industrie und Ausbildungsplätze für Schweinfurt. Sein zentrales Signal:
„Wir brauchen den Dachs in Schweinfurt.“ Er fordert Gespräche über realistische Standortperspektiven.
Die IG Metall verurteilt die Entscheidung als „strategisch nicht nachvollziehbar“ und spricht von „Steinzeitkapitalismus“. Betriebsrat und Gewerkschaft fordern Alternativen zur Schließung und betonen die energiewendepolitische Relevanz der KWK.
Fachmedien werten die Schließung als Ende einer industriepolitischen Ära und sehen negative Signale für die dezentrale Energieversorgung und KWKWirtschaft in Deutschland.
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Datum: 02.02.2026 - 08:43 Uhr
Sprache: Deutsch
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