IndustrieTreff - Automotive-Verschleiß unter Serienbedingungen: Hartmetall-Sonderteile für die Fahrzeugtechnik

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Automotive-Verschleiß unter Serienbedingungen: Hartmetall-Sonderteile für die Fahrzeugtechnik

ID: 2228690

Bereits minimalste Verschleißerscheinungen können bei Anwendungen im Automotiven Umfeld erhebliche Auswirkungen auf die Prozessvorgaben und die nachfolgende Qualität haben.


(industrietreff) - Steigende Leistungsdichten, strengere Emissionsanforderungen, längere Garantiezeiträume und die zunehmenden Vorgaben bezüglich verschiedenster Parameter in der Produktion führen dazu, dass selbst geringfügige geometrische Veränderungen an Funktionsflächen Einfluss auf Effizienz, Standzeit und letztlich Qualität haben. Auch Werkstoffentscheidungen gewinnen im Automotive-Umfeld eine immer größere strategische Bedeutung.

Serienrealität statt Einzelbelastung im Automotive-Bereich

Werkzeuge für die Automotive Industrie sind häufig für definierte Nutzungsdauern ausgelegt . Anders als im klassischen Maschinenbau stehen dabei nicht einzelne Extrembelastungen im Vordergrund, sondern die Summe verschiedenster Anforderungen:

- Erfüllung von Mengenvorgaben in der Zerspanung
- Einhaltung von Oberflächengüten nach Zeichnung
- Hersteller Vorschläge zur stetigen Verbesserung der Prozesse

Diese wiederkehrenden Belastungen führen zu schleichenden Veränderungen an Funktionsflächen. Der Verschleiß bleibt lange unauffällig, wirkt sich jedoch dann auf qualitative Vorgaben negativ aus und führt zu unangenehmen Folgekosten. Verschleiß wird damit zu einem Faktor, der nicht erst am Ende der Lebensdauer relevant wird, sondern bereits während des jeweiligen Prozesses intensiv betreut werden muss.

Verschleißzonen in Automotiven Anwendungsfällen

Im Fahrzeug konzentrieren sich verschleißrelevante Fragestellungen auf klar definierte Funktionszonen:

- Ventil- und Steuerungskomponenten, bei denen Mikroausbrüche, Sitzverschleiß oder Veränderungen der Oberflächenrauheit die Gas- und Mediensteuerung beeinflussen
- Antriebs- und Getriebekomponenten, deren Zahn- und Lagerflächen unter hohen Flächenpressungen und wechselnden Lastzuständen arbeiten
- Pumpen-, Dosier- und Einspritzsysteme, in denen bereits mikrometergroße Geometrieänderungen das Förder- oder Spritzbild beeinflussen




- Gleit- und Führungselemente, die über lange Zeiträume im Grenz- oder Mischreibungsbereich betrieben werden
In all diesen Bereichen entscheidet nicht allein die nominelle Festigkeit eines Werkstoffs, sondern seine Fähigkeit, Form, Oberfläche und Funktion über definierte Lastkollektive hinweg stabil zu halten.

Überlagerte Verschleißmechanismen im Fahrzeugbetrieb

Im Automotive-Betrieb wirken Verschleißmechanismen selten isoliert. Abrasion durch Partikel, adhäsiver Verschleiß bei Grenzreibung, erosive Effekte durch Strömung sowie tribokorrosive Einflüsse überlagern sich. Thermische Wechselbeanspruchungen verstärken diese Prozesse zusätzlich, indem sie Spannungen im Randbereich der Bauteile erzeugen. Für die Entwicklung bedeutet das: Verschleiß lässt sich nicht vollständig vermeiden, sondern muss beherrscht, begrenzt und kalkulierbar gemacht werden.

Im Automotive-Umfeld kommt Hartmetall in der Regel nicht direkt als Fahrzeugwerkstoff zum Einsatz. Seine Aufgabe liegt vielmehr in der Serienfertigung von Teilen die im PKW selbst zur Anwendung kommen. Als verschleißoptimierter Werkzeugwerkstoff ermöglicht Hartmetall die präzise und standfeste Bearbeitung von Bauteilen wie Wellen, Verzahnungen oder Funktionsflächen, die später im Fahrzeug verbaut werden.

Konstruktive Konsequenzen für die Produktion in der Automotiven-Entwicklung

Der Einsatz von Hartmetall-Sonderteilen wirkt direkt auf die konstruktive Auslegung. Funktionszonen werden präzise definiert, Kanten und Radien so gestaltet, dass Spannungen reduziert und Mikroausbrüche vermieden werden. Übergänge zwischen Trägerwerkstoffen und Hartmetall-Elementen werden konstruktiv entkoppelt, um thermische und mechanische Belastungen kontrolliert abzuleiten.

Hartmetall wird dabei nicht als isolierter Werkstoff betrachtet, sondern als funktionaler Bestandteil eines Gesamtsystems aus Werkzeug, Zerspanungsparametern und gefordertem Ergebnis. Die Werkstoffentscheidung rückt dadurch früh in die Konzept- und Entwicklungsphase und ist nicht mehr lediglich ein nachgelagerter Optimierungsschritt.

Hartmetall-Sonderteile für Automotive-Zerspanungs Anwendungen

Hartmetall-Sonderteile für Automotive-Anwendungen entstehen in der Regel zeichnungs- und lastfallbezogen. Die Nadler Hartmetalle GmbH fertigt entsprechende Bauteile ab Losgröße 1 und deckt die vollständige Prozesskette am Standort Odelzhausen ab - von der werkstoffspezifischen Pulveraufbereitung über Pressen und Sintern bis zur präzisen schleiftechnischen Endbearbeitung. Die durchgängige Fertigung ermöglicht eine enge Abstimmung zwischen Werkstoff, Geometrie und Prüfumfang für Einzelteile, Vorserien und Serienanwendungen.


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Datum: 02.02.2026 - 15:50 Uhr
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