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Weltkinderkrebstag 2026: KNACK DEN KREBS: 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

ID: 2231034


(ots) - Mit dem Weltkinderkrebstag, der jährlich am 15. Februar stattfindet, soll die Öffentlichkeit für das Thema Krebs bei Kindern sensibilisiert werden. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 2.200 Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr an Krebs. Dank verbesserter Behandlungsmöglichkeiten können heute etwa 80 Prozent der Kinder geheilt werden. Aber auch wenn sich die Überlebenschancen gebessert haben – die Erkrankung bleibt eine extreme Belastung für das Kind und seine Familie. Neben den zum Teil starken Nebenwirkungen unter der Therapie und der Sorge vor Spätfolgen kommen psychische und soziale Herausforderungen auf die Familien zu, die ohne Unterstützung schwer zu stemmen sind.

Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. unterstützt seit 50 Jahren das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Aufgabe damals wie heute: Mit Spendengeldern wird die Patientenversorgung verbessert und die gezielte Erforschung von Krebs im Kindesalter am eignen Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg ermöglicht (https://kinderkrebs-hamburg.de/spenden). Der gemeinnützige Verein wurde von betroffenen Eltern Mitte der 1970er Jahre in einer Zeit gegründet, als der erfolgreiche Einsatz der Chemotherapie zu einem unvorbereitet hohen Versorgungsaufwand führte. „Vor 50 Jahren mussten in Hamburg an Krebs erkrankte Kinder noch in den Kellerräumen des UKE behandelt werden: keine Räumlichkeiten existierten, kein spezialisiertes Personal, keine wirklich wirksamen Therapien – die Mortalität war entsprechend hoch. Seitdem ist viel passiert, und unsere Fördergemeinschaft hat einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet. Darauf sind wir sehr stolz“, erklärt Dr. Holger Iversen, seit über 25 Jahren Vereinsvorstand. Das Ziel der Fördergemeinschaft ist es, den Kindern und ihren Familien in dieser belastenden Zeit zur Seite zu stehen und mithilfe der Förderprojekte die Lebenssituation zu verbessern. So konnte die Fördergemeinschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und dank ihrer Spender in fünf Jahrzehnten Bedeutendes erreichen.





Patientenversorgung

Durch Spenden werden die Rahmenbedingungen für eine optimale Behandlung am Kinderkrebs-Zentrum Hamburg geschaffen. Die Fördergemeinschaft hilft dort, wo Lücken bleiben, und entscheidet in enger Abstimmung mit der Klinikleitung jeweils über die Förderung von Projekten, z.B. zusätzliche Arztstellen und Pflegepersonal, die Anschaffung von medizinischen Geräten, die Ausstattung für Spiel- und Aufenthaltsräume oder die Förderung von Pilotprojekten, wie z.B. die Nachsorgesprechstunde TIDE für Kinder und Jugendliche nach einer Krebserkrankung oder auch eine Brückenärztin für die palliative Versorgung.

Psychosoziale Hilfen

Doch nicht nur die medizinische Behandlung ist wichtig, auch psychosoziale Hilfen sind unerlässlich und schaffen ein Umfeld, das die Heilung fördert, die Kinder und ihre Eltern unterstützt und Bewältigungsstrategien für die Erkrankung ermöglicht. Daher trägt die Fördergemeinschaft, teilweise schon seit Jahrzehnten, die Personalkosten für einen Musiktherapeuten, eine Kunsttherapeutin, einen Medienpädagogen, einen Psychologen, eine Sozialpädagogin, einen Sporttherapeuten, eine zusätzliche Erzieherin auf Station, eine studentische Hilfskraft und eine Sekretärin im Psychosozialen Team des Kinderkrebs-Zentrums Hamburg. Durch die therapeutischen Angebote werden neben der medizinischen Versorgung die psychischen Ressourcen der Patienten gestärkt. „Ohne die zusätzliche Förderung durch Spendenmittel wäre das psychosoziale Angebot nur in kleinem Umfang vorhanden“, erklärt Iversen.

Die Fördergemeinschaft unterstützt zudem hilfsbedürftige Familien, die durch die Erkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten sind. Hier wird schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet. Die Krebserkrankung eines Kindes ist keine kurzfristige Angelegenheit. Oftmals kann ein Elternteil in dieser Zeit seine Arbeit nicht weiterführen, so dass es zu finanziellen Engpässen kommt, die die Familien zusätzlich belasten.

Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg

Forschung ist die stärkste Waffe im Kampf gegen Krebs bei Kindern. Kindliche Tumoren unterscheiden sich von denen Erwachsener und benötigen zudem Behandlungskonzepte, die speziell auf junge Patienten zugeschnitten sind. Daher ist eine gezielte Forschung zu Krebserkrankungen bei Kindern nötig, um daraus bessere diagnostische und therapeutische Verfahren abzuleiten. Aufgrund der geringen Fallzahlen sind die Mittel und die öffentliche Aufmerksamkeit für die Erforschung dieser Erkrankungen begrenzt, die Kinderkrebsforschung ist also in besonderem Maße auf die Unterstützung durch Spender angewiesen. „Für 20 Prozent der Kinder stehen bislang noch keine heilenden Therapien zur Verfügung und die Spätfolgen der Behandlung sind teilweise gravierend. Nur Forschung kann dieses zum Besseren wenden. Deshalb haben wir vor 20 Jahren das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg gegründet, um hier unseren Beitrag zu leisten“, so Iversen. Spenden, Patenschaften und privates Engagement ermöglichten innerhalb kürzester Zeit den erfolgreichen Aufbau dieser Einrichtung. Das Institut finanziert sich allein aus Spenden und eingeworbenen Forschungsgeldern. Seit 2006 forschen die Wissenschaftler zu den Themen, die in der Pädiatrischen Onkologie eine zentrale Rolle spielen: Leukämien, Hirntumoren sowie Stammzelltransplantation und Immuntherapien. Das Institut wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet und arbeitet eng mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie dem Leibniz-Institut für Virologie (LIV) zusammen.

Weitere Informationen:

kinderkrebs-hamburg.de, kinderkrebs-forschung.de

Abdruckfreies Fotomaterial steht hier zum Download bereit:

www.kinderkrebs-hamburg.de/downloads

Copyright: KNACK DEN KREBS

Spendenkonto:

Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

IBAN: DE03 2005 0550 1241 1333 11

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Datum: 12.02.2026 - 10:54 Uhr
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