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Breite Allianz Hamburger Energieunternehmen warnt vor Folgen des "Netzpakets" - MaxSolar und Energy Partners beteiligen sich aktiv an gemeinsamer Initiative

ID: 2232754


(ots) - Mit großer Sorge blicken mehr als 20 führende Hamburger Energieunternehmen - darunter MaxSolar und Energy Partners - auf den kürzlich bekannt gewordenen Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zum sogenannten "Netzpaket". Die Allianz fordert in einem gemeinsamen Schreiben an die Hamburger CDU eine klare Absage an die geplanten Regelungen, die den Ausbau Erneuerbarer Energien massiv ausbremsen würden.

Gefahr für den Wirtschaftsstandort Hamburg und die Energiewende

Der Entwurf sieht unter anderem das Ende der Zahlungen für Erlösausfälle bei abgeschalteten Anlagen vor, sog. Redispatch-Vorbehalt. Für Betreiber erneuerbarer Energieprojekte bedeutet das ein erhebliches Investitionsrisiko - und für viele geplante Projekte faktisch einen Stillstand. Hinzu kommen neue Sonderregelungen für die über 850 deutschen Verteilnetzbetreiber, die zu höherer Komplexität, intransparenten Vorgaben und deutlich steigender Bürokratie führen würden.

"Die vorgeschlagenen Regelungen bedrohen die Planungs- und Investitionssicherheit der gesamten Erneuerbaren-Energien-Branche. Unternehmen wie MaxSolar, die in Hamburg und ganz Deutschland massiv in die Infrastruktur und eine klimaneutrale Energiewelt investieren, wird eine Planungsgrundlage entzogen" sagt Christoph Strasser, CEO MaxSolar. Kürzlich hatte auch der Chef von RWE, Markus Krebber, das Netzpaket scharf kritisiert: "Das ist absurd".

Die Allianz fordert, statt auf neue Hürden und Entschädigungsverzichte zu setzen, endlich dort anzusetzen, wo der Reformbedarf klar erkennbar ist:


- bei der Digitalisierung der Netze
- bei deren Flexibilisierung
- beim intelligenten Lastmanagement
- beim zügigen Ausbau von Speichern, sowie
- beim konsequenten Smart-Meter-Rollout.

Instrumente wie "Nutzen statt Abregeln", eine transparente Netzausbauplanung mit richtigen Anreizen für Netzbetreiber, effizientere Anschlussverfahren seien zentrale Voraussetzungen für Netzstabilität und kosteneffizienten EE-Ausbau.





Diese Maßnahmen senken langfristig systemische Kosten, erhöhen Investitionssicherheit und sichern die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Energieunternehmen.

Bundesweite Resonanz unterstreicht Dringlichkeit:

Die Hamburger Allianz wird durch eine parallele Münchner Initiative ergänzt. Die Kritik am Netzpaket ist kein lokales Phänomen, sondern Ausdruck eines bundesweit geteilten ökonomischen Risikos.

MaxSolar und Energy Partners sind sowohl bei der Hamburger Aktion als auch bei der bayerischen Initiative aktiv beteiligt und setzten sich damit bundesweit für verlässliche Rahmenbedingungen für die Energiewende ein.

Die teilnehmenden Hamburger Unternehmen und Verbände (Auswahl):

Green Planet Energy eG, Greentech, MaxSolar, Energy Partners, LichtBlick, GP Joule, Nordex, 1KOMMA5°, GLS Bank, EnergieNetz Hamburg eG, ENERTRAG, Encavis, PNE, Greentech, Enerparc, BayWa r.e., naturstrom, Rechtsanwälte Günther, 8.2, Acciona, EnergieDock, Averdung, Bundesverband WindEnergie - Landesverband Hamburg, Thüga Erneuerbare Energien, Rabot Energy, Q Energy, BürgerEnergie Nord

Weitere Informationen finden Sie in den beiden offenen Briefen zur Hamburger Aktion und zur bayerischen Initiative:

Brief an CDU HH Unternehmensallianz (https://www.maxsolar.com/fileadmin/user_upload/downloads/Brief_an_CDU_HH_Unternehmensallianz.pdf)

Offener Brief Bayern Unternehmensappell Netzpaket (https://www.maxsolar.com/fileadmin/user_upload/downloads/Offener_Brief_Bayern_Unternehmensappell_Netzpaket.pdf)

Über MaxSolar GmbH:

Als ganzheitlicher Infrastrukturentwickler und Betreiber decken wir die gesamte Wertschöpfungskette der neuen Energiewirtschaft ab. Mit Erneuerbaren Energien, flexiblen Speicherlösungen und regionalen Wärme- und Mobilitätskonzepten stärken wir die Resilienz der Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit von Industrie-, Techunternehmen sowie Kommunen.

Zudem bietet MaxSolar Power Purchase Agreements (PPAs) für eine langfristige und planbare Versorgung mit grünem Strom. Mit einer Projektpipeline von 6,1 Gigawatt und sechs Standorten in Deutschland ist MaxSolar sowohl regional als auch national aktiv.

www.maxsolar.com

Pressekontakt:

Anastasia Segovia Astorga
Energiepolitik
Energy Partners by MaxSolar GmbH
Tel.: 0151-18938015
E-Mail: Anastasia.Segovia-Astorga(at)energypartners.de


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Datum: 20.02.2026 - 12:22 Uhr
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