Kritzner Metalltechnik hat Toleranzringfertigung von Bosch Rexroth übernommen
Seit Anfang 2026 bietet die Kritzner Metalltechnik GmbH mit Hauptsitz in Schweinfurt erstmals eine eigene Produktlinie an.
(industrietreff) - Schweinfurt. Sie sehen unspektakulär aus, ähneln etwa Ausstechförmchen für gewellte Gebäckplätzchen. Toleranzringe oder Toleranzhülsen sind einfache, aber präzise Welle-Nabe-Verbindungsstücke zum Einpressen zwischen Lagerbohrung und Welle.
Toleranzringe wurden vor mehr als einhundert Jahren erfunden. Einer der führenden Hersteller war bisher der Technologiekonzern Bosch Rexroth. Bis Ende 2025 fertigte das traditionsreiche Unternehmen "seine" Toleranzringe am Standort Volkach. Aus strategischen Gründen suchte man dort nach einer Alternativlösung und fand diese beim langjährigen Fertigungspartner Kritzner Metalltechnik in Schweinfurt.
Die Fertigung wurde an die Kritzner Metalltechnik GmbH übertragen – inklusive Kundenstamm, Vertrieb und Support. Die bisher damit betrauten Mitarbeitenden haben andere Tätigkeiten bei Bosch Rexroth in Volkach übernommen. Für einen reibungslosen Übergang wurden dort Kritzner-Mitarbeiter intensiv in den Herstellungsverfahren geschult. Das Ziel, die bisherige Bosch Rexroth-Produktlinie ohne Qualitätsverlust bei Kritzner herzustellen, konnte damit erreicht werden. "Wir wollen, dass der Kunde die gleiche Qualität bekommt, die er bisher von Bosch Rexroth gewohnt war", sagt Prokurist Manfred Knittel.
Übernahme zum 1. Januar 2026
Seit Jahresbeginn 2026 ist nun die Kritzner Metalltechnik GmbH als Hersteller von Toleranzringen gelistet und bietet damit ihr erstes eigenes Produkt an – in der gleichen Qualität gefertigt wie zuvor bei Bosch Rexroth. Unverändert bleiben auch die Artikelnummern, sodass sich für die Besteller nichts ändert außer die Bezugsquelle.
Mindestens eine Mio. Toleranzringe wollen die Schweinfurter pro Jahr ausliefern. Derzeit umfasst das gesamte Sortiment ca. 600 Varianten mit einem Durchmesser von 5 bis 400 mm. Davon ist etwa die Hälfte im Webshop verfügbar. Unterschieden werden die Toleranzringe nicht nur nach Größe und Form, sondern auch nach dem verwendeten Material.
"Im Gegensatz zur bisherigen Praxis können wir Bestellern einen weiteren Vorteil bieten: die Fertigung von Kleinserien", erwähnt Manfred Knittel. Damit möchte man Kunden bedarfsgenau bedienen und Überproduktionen vermeiden.
Für Inhaber und Geschäftsführer Thomas Kritzner sind Toleranzringe kein Kern-, aber ein hochqualitatives Nischenprodukt. Und es soll zum Einstiegsprodukt für neue Geschäftsbeziehungen und damit zum Türöffner auch für andere Fertigungsaufträge werden.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Kritzner Metalltechnik GmbH im Schweinfurter Industrie- und Gewerbegebiet Hafen-Ost wurde im Jahr 2014 durch einen Asset Deal als eigenständiges Unternehmen aus der Maincor-Gruppe herausgelöst. Seitdem führt Thomas Kritzner die Geschäfte im heute etwa 110 Mitarbeiter zählenden modernen Betrieb, in dem sich das Know-how aus den Vorgängerfirmen Unicor Maschinenfabrik, Sörberg und Maintools bündelt.
Der Fokus liegt auf der hochwertigen Lohnfertigung von spezifischen Metallteilen für einen weitgehend festen Kundenstamm, zu dem vor allem namhafte Industriebetriebe aus Deutschland und Österreich zählen. Neben den klassischen Zerspanungstechniken Sägen, Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen bietet Kritzner mit fortschrittlichen Wärme- und Oberflächenbehandlungen eine hohe Fertigungstiefe. Auch die fachmännische Montage der Bauteile zählt zum breiten Leistungsspektrum, das die Fertigung von Einzel- und Serienteilen sowie innovativen und auch unkonventionellen Prototypen umfasst.
Bei den Fertigungsprozessen achtet man neben Qualitäts- auch auf ökologische Aspekte. So ist das Unternehmen nach DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert.
In der 80-prozentigen Facharbeiterquote und dem modernen Maschinenpark spiegelt sich die hohe Fachkompetenz wider.
Im Jahr 2024 übernahm die Kritzner Metalltechnik GmbH die Lambacher Werkzeug- und Maschinenbau GmbH in Dietenheim bei Ulm und gliederte den Betrieb mit 25 Mitarbeitern als zweite Niederlassung in das Unternehmen ein.
Manfred Knittel (Leitung Vertrieb)
Kritzner Metallbau GmbH
Silbersteinstraße 14
97424 Schweinfurt
Tel: 09721 474 36-15
post(at)pressebeck.de
Datum: 25.02.2026 - 22:53 Uhr
Sprache: Deutsch
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