IndustrieTreff - Dr. Reuter IR - Wolfram: Die Waffe im Rohstoffkrieg

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Dr. Reuter IR - Wolfram: Die Waffe im Rohstoffkrieg

ID: 2237231

(PresseBox) - Der Preis für Wolfram hat sich binnen eines Jahres in etwa vervierfacht. Er reflektiert damit den geopolitischen Konflikt zwischen den USA und China. Das Metall ist bei viele High Tech-Produkten unersetzlich. Doch es gibt nur in Nevada. American Tungsten & Antimony hat mit dem Tennessee Mountain-Projekt in den Vereinigten Staaten eine Trumpfkarte in der Hand.

Lieferketten: Der Ausbau läuft!

Die Vereinigten Staaten meinen es mit dem Aufbau eigener, von China unabhängiger Rohstoffe-Lieferketten ernst. Im vergangenen Jahr wurden bereits hunderte Millionen US-Dollar direkt oder über Kredite in Firmen investiert, die Vorkommen an kritischen Metallen entwickeln. Alle geförderten Projekte befinden sich in den eigenen Staatsgrenzen.

USA wollen 12 Mrd. Dollar in Rohstoff-Reserve investieren

Nun hat die US-Regierung im Februar das „Project Vault“ ins Leben gerufen. Insgesamt 12 Mrd. US-Dollar sollen in den Aufbau einer nationalen Reserve an kritischen Metallen fließen. 10 Mrd. US-Dollar kommen als Kredite von der Import-Export-Bank Exim, zwei Milliarden US-Dollar sollen durch private Firmen zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt 60 Rohstoffe befinden sich auf der Liste der kritischen Mineralien des US Geological Survey (USGS) stehen. Wolfram gehört dabei zu den am stärksten priorisierten Metallen. Und das hat seinen Grund: Stand heute beziehen die USA einen Großteil ihres Wolframs aus dem Ausland, insbesondere aus China. Das Reich der Mitte kontrolliert etwa 80 % des Weltmarktes und ist selbst der größte Abnehmer.

Ohne Wolfram geht es nicht

Dabei ist Wolfram selbst essenziell für viele Anwendungen, da es sowohl für zivile Zwecke wie Werkzeuge oder Elektronik in der Industrie benötigt wird, als auch für militärische Anwendungen. Aufgrund seiner enormen Härte wird Wolfram oft in Legierungen für panzerbrechende Munition oder Triebwerke eingesetzt. Die US-Regierung hatte bereits angekündigt, ab 2027 den Import von chinesischem Wolfram für Verteidigungszwecke zu verbieten, was den Druck auf US-Rüstungskonzerne erhöht, alternative Vorräte und Lieferketten aufzubauen. Mit dem Projekt Vault kommt praktisch eine staatliche Reserve hinzu. Denn klar ist auch: binnen weniger Jahre lassen sich nicht einfach neue Minenbetriebe aufbauen. Das ist oft ein Prozess, der Jahrzehnte dauert. Mit Vault haben aber Bergbauunternehmen nun die Sicherheit, dass sie ihre Ware zu bestimmten Preisen abgesetzt bekommen, wobei die Regierung eine Preisuntergrenze garantiert. Das senkt das unternehmerische Risiko.





China reagiert auf Handelspolitik

Bei Wolfram ist nicht nur die Produktion, sondern sind auch die globalen Reserven stark konzentriert. Neben China verfügen nur Vietnam und Russland über eine nennenswerte Produktion. Noch nicht entwickelte Vorkommen finden sich aber in den USA selbst sowie in Kanada. China hat bereits 2025 als Reaktion auf den US-Handelskrieg Exportbeschränkungen für Wolfram eingeführt. So müssen seit Februar 2025 die Exporte von Wolfram sowie von Wolframverbindungen (z. B. Wolframcarbid, -legierungen) vom Handelsministerium MOFCOM genehmigt werden. Zudem wurde die Dual-Use-Karte gezogen. Da es sowohl für zivile wie militärische Zwecke eingesetzt wird, müssen Endverbleibserklärungen der Käufer vorgelegt werden. Das setzt die Rüstungsindustrie im Westen unter enormen Druck.

American Tungsten & Antimony: Wolfram & Antimon für die USA

Derzeit sind deshalb Aktien von Unternehmen begehrt, die Wolfram-Vorkommen entwickeln. Eines davon ist American Tungsten & Antimony (0,13 AUD; 0,07 Euro | AU0000445603). Die Australier konzentrieren sich auf die Exploration, Erschließung von Minen und Verarbeitungsanlagen für Wolfram und Antimon in den USA. Das Ziel ist der Aufbau einer vertikal integrierten Versorgung für die Industrie der westlichen Welt. American Tungsten & Antimony hat nun für sein Wolfram-Projekt Tennessee Mountain ein Diamantbohrprogramm beschlossen und eine entsprechende Erklärung bei den zuständigen Behörden eingereicht. Das Unternehmen will damit die historischen hochgradigen Wolfram-Mineralisierungen auf der Liegenschaft bestätigen. So will man zügig eine erste moderne Ressourcenschätzung nach dem anerkannten australischen Jorc-Standard erstellen und veröffentlichen.

Die historischen Daten früherer Bohrungen, die aus den 1950ern und 1970ern stammen, zeigten folgende Werte: So wurden 24,9 Meter mit 0,65% Wolframtrioxid (WO?) ab einer Tiefe von 7,68 Metern nachgewiesen. Ein Abschnitt über 2,13 Meter kam sogar auf 2,06 % WO?. Die historischen Bohrungen haben einen großen Vorteil: Das Genehmigungsverfahren ist schneller, da es sich bereits um ein durch Bergbauarbeiten und Grabungen vorbelastet Gelände handelt. Tennessee Mountain wird generell als ein großflächiges Wolfram-Molybdän-Skarn-System eingeschätzt, dass sich über eine Länge von mehr als 5 km erstreckt. Insofern bietet die Liegenschaft viel Raum für die Exploration. Da es nur eines der wenigen Wolframprojekte in der westlichen Welt ist, dürfte American Tungsten & Antimony bei entsprechenden Bohrerfolgen die Aufmerksamkeit der Börsianer auf sich ziehen.

Daneben entwickelt American Tungsten & Antimony in Utah das zu 100 % in seinem Besitz befindliche Antimony Canyon-Projekt. Auch hier bestätigen historische Arbeiten des U.S. Bureau of Mines nach dem Zweiten Weltkrieg eine weit verstreute Antimonmineralisierung auf einer Fläche von 5 mal 3 Kilometern. Das geschätzte Ressourcenziel beläuft sich auf über 15 Millionen Tonnen mit einem Antimongehalt zwischen 3 % und 15%, wie das Unternehmen mitteilte. Jüngere Probenahmen ergaben Spitzenwerte von über 30 % Antimon. Zahlreiche historische Abbaustätten und Aufschlüsse deuten laut dem Unternehmen darauf hin, dass die Mineralisierung über die derzeit bekannten Gebiete hinaus verläuft. Auch für das Canyon-Projekt plant American Tungsten & Antimony ein systematisches Explorationsprogramm. Zunächst gilt es, historische Daten zu bestätigen, um auf eine JORC-konforme Mineralressourcenschätzung hinarbeiten zu können.

Nicht zuletzt kann American Tungsten & Antimony mit einem hochgradigem Antimon-Projekt in Australien punkten. Dort besitzt es das Achilles Antimony Projekt in der Provinz New South Wales. Auf der Liegenschaft befindet sich das sogenannte Wild Cattle Creek-Vorkommen. Es gilt als Australiens Antimon-Projekt mit den höchsten Graden. Dafür besteht bereits eine JORC-konforme Ressource mit 1.52 Mio. Tonnen Erz, die 1.97% Antimon beinhaltet. Das entspricht 29.902 Tonnen an Antimon. Zum Vergleich: die Lagerhaus-Preise in den USA liegen derzeit bei bis zu 36.000 US-Dollar je Tonne. Die Aktie von American Tungsten & Antimony wird momentan in Australien an der ASX sowie in Frankfurt gehandelt. Der Börsenwert beträgt rund 175 Mio. AUD.

Quellen:

-          US Geological Survey Übersicht Weltmarkt für Antimon: https://www.usgs.gov/centers/national-minerals-information-center/antimony-statistics-and-information#main-content

-          G7 wollen Abhängigkeit von China reduzieren: https://www.reuters.com/world/china/g7-weighs-price-floors-rare-earths-counter-chinas-dominance-sources-say-2025-09-24/

-          Preisentwicklung von Antimon an der Metallbörse in Shanghai: https://www.metal.com/en/markets/14

-          USA und Australien beschließen weitreichende Kooperation im Rohstoffbereich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/seltene-erden-usa-australien-china-100.html

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American Tungsten & Antimony

Land: Australien

ISIN: AU0000445603

https://ataa.com/

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Datum: 11.03.2026 - 17:15 Uhr
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