Vom GEG zum GMG: Was der neue gesetzliche Rahmen für Hausbesitzer jetzt bedeutet
Neue Freiheiten und klare Fristen für Deutschlands Heizungskeller

(PresseBox) - Die Energiewende im Gebäudesektor steht vor einer Zäsur. Nach den jüngsten Eckpunkten der Bundesregierung soll das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) noch im ersten Halbjahr 2026 durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) ersetzt werden. Mit der Umbenennung geht ein deutlicher Kurswechsel einher: Weg von starren Vorgaben, hin zu mehr Eigenverantwortung und Technologieoffenheit.
Das Ende der 65-Prozent-Pflicht
Die wohl wichtigste Nachricht für Hausbesitzer: Die bisherige Pflicht, beim Einbau einer neuen Heizung mindestens 65 % erneuerbare Energien zu nutzen, soll mit dem Inkrafttreten des GMG (geplant zum 1. Juli 2026) fallen. Damit entfällt auch der direkte Zwang zum Einbau einer Wärmepumpe oder zum Anschluss an ein Fernwärmenetz, sofern andere Lösungen bevorzugt werden. Auch die Austauschpflicht für über 30 Jahre alte Heizkessel wird in ihrer bisherigen Form entschärft.
Die „Bio-Treppe“: Planungssicherheit durch CO2-neutrale Brennstoffe
Anstelle pauschaler Verbote setzt das GMG auf eine sogenannte „Bio-Treppe“. Wer sich künftig für eine neue Gas- oder Ölheizung entscheidet, muss sicherstellen, dass diese schrittweise mit grünen Brennstoffen betrieben wird:
Ab 2029: Mindestens 10 % Anteil an CO2-neutralen Brennstoffen (z. B. Biomethan oder grüner Wasserstoff).
Bis 2040: Kontinuierliche Steigerung des Anteils in definierten Schritten.
Ab 2045: Vollständig klimaneutraler Betrieb.
„Das neue Gesetz nimmt den Zeitdruck aus der Entscheidung, lässt aber keinen Zweifel am Ziel der Klimaneutralität bis 2045“, kommentieren Energieexperten die Reform.
Förderung bleibt stabil – Wärmepumpe bleibt Favorit
Trotz der neuen Wahlfreiheit bleibt die staatliche Unterstützung für klimafreundliche Heizsysteme hoch. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist bis mindestens 2029 gesichert. Hausbesitzer können weiterhin mit Zuschüssen von bis zu 70 % der Investitionskosten rechnen, wenn sie sich für eine Wärmepumpe oder andere hocheffiziente Systeme entscheiden.
In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage bleibt die Wärmepumpe aufgrund sinkender Betriebskosten und hoher Eigenstromnutzung auch unter dem neuen GMG die wirtschaftlich attraktivste Lösung für den Neubau und viele Bestandsgebäude.
Was Immobilienbesitzer jetzt tun sollten
Trotz der angekündigten Lockerungen raten Fachbetriebe zur Besonnenheit: „Die neue Technologieoffenheit ist zu begrüßen, doch die Bio-Treppe wird fossiles Heizen durch teurere grüne Brennstoffe langfristig kostspieliger machen. Eine fundierte Energieberatung ist wichtiger denn je, um nicht in die Kostenfalle zu tappen.“
Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen (geplant ab Juli 2026):
Namenswechsel: GEG wird zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG).
Technologieoffenheit: Keine direkte 65-Prozent-EE-Pflicht mehr.
Fristen: Einführung der Bio-Treppe für neue fossil betriebene Heizungen ab 2029.
Bestandsschutz: Funktionierende Heizungen dürfen weiter betrieben und repariert werden.
MEHR Informationen anfordern
Die iKratos Solar- und Energietechnik GmbH ist in der Metropolregion Nürnberg ein bekanntes Gesicht der Photovoltaikbranche. Um in dieser schnelllebigen Branche zu bestehen benötigt eine Firma viel Durchhaltevermögen und Beständigkeit. iKratos arbeitet bayernweit, mit dem Schwerpunkt Metropolregion Nürnberg, im Bereich Solartechnik und Wärmepumpen und führt Beratungen für erneuerbare Energien durch. Vereinbaren Sie einen Termin in Weißenohe unter Telefon 09192-992800. Wir sind Montag bis Donnerstag von 09:00 - 16:00 Uhr und freitags von 09:00 - 15:00 Uhr gerne für Sie da.
Themen in dieser Meldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die iKratos Solar- und Energietechnik GmbH ist in der Metropolregion Nürnberg ein bekanntes Gesicht der Photovoltaikbranche. Um in dieser schnelllebigen Branche zu bestehen benötigt eine Firma viel Durchhaltevermögen und Beständigkeit. iKratos arbeitet bayernweit, mit dem Schwerpunkt Metropolregion Nürnberg, im Bereich Solartechnik und Wärmepumpen und führt Beratungen für erneuerbare Energien durch. Vereinbaren Sie einen Termin in Weißenohe unter Telefon 09192-992800. Wir sind Montag bis Donnerstag von 09:00 - 16:00 Uhr und freitags von 09:00 - 15:00 Uhr gerne für Sie da.
Datum: 18.03.2026 - 12:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2238704
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Sonja Kernstock
Stadt:
Weißenohe bei Nürnberg
Telefon: +49 (9192) 99280-23
Kategorie:
Energiewirtschaft
Anmerkungen:
Diese HerstellerNews wurde bisher 0 mal aufgerufen.
Die Meldung mit dem Titel:
"Vom GEG zum GMG: Was der neue gesetzliche Rahmen für Hausbesitzer jetzt bedeutet
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
iKratos Solar-und Energietechnik GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Alle Meldungen von iKratos Solar-und Energietechnik GmbH
PROGAS pflanzt 6.000 neue Bäume in Lüdenscheid: Gemeinsam für digitale Services und gesunde Wälder
Strom richtig messen und abrechnen– inkl. Digitalisierung&Netzsteuerung
Golfstrom erweitert Produktportfolio um neuen Ratenkauf für PV-Anlagen und Wärmepumpen
IBESA Day am 23. Juni 2026 auf dem ees Forum bei der ees Europe




