IndustrieTreff - Kritzner Metalltechnik: positive Signale für den Schweinfurter Arbeitsmarkt

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Kritzner Metalltechnik: positive Signale für den Schweinfurter Arbeitsmarkt

ID: 2241453

Über dem Schweinfurter Industriestandort mit seinem Schwerpunkt Automotive liegen dunkle Wolken, doch es gibt auch Lichtblicke, beispielsweise die Kritzner Metalltechnik GmbH.

(industrietreff) - Schweinfurt. Trotz schwächelnder Wirtschaft ist das Fehlen ausreichender Fachkräfte weiterhin ein Thema. Laut dem jüngsten Wirtschaftsreport für die bayerische Metall- und Elektroindustrie sieht sich ein wachsender Anteil der Unternehmen mit Produktionsbehinderungen wegen Arbeitskräfte- bzw. Fachkräftemangel konfrontiert. Beispiel Region Mainfranken (IHK-Bezirk Würzburg-Schweinfurt): Hier fehlen aktuell laut Arbeitsmarktradar rund 18.000 Arbeitskräfte.

Dies registriert auch die Kritzner Metalltechnik GmbH mit Hauptsitz in Schweinfurt und Zweigniederlassung in Dietenheim bei Ulm. "Der Fachkräftemangel ist für uns aktuell eine große Herausforderung. So fällt es uns seit längerem schwer, Mitarbeiter mit einer klassischen abgeschlossenen Berufsausbildung zu finden", sagt Geschäftsführer Thomas Kritzner.

Sowohl für Schweinfurt als auch Dietenheim sucht das Unternehmen Zerspanungsmechaniker im Bereich CNC-Fräsen und CNC-Drehen. Dazu gibt es offene Stellen in Schweinfurt für Maschinenbediener und Messtechniker zu besetzen. Für Dietenheim sucht Kritzner zudem einen Lageristen.

Sichere Arbeitsplätze mit Add-ons

Der Arbeitsmarkt verlangt von den Arbeitgebern mehr als die Bereitstellung eines Arbeitsplatzes. Dies weiß auch die Kritzner-Geschäftsleitung. Seit langem bietet man den mehr als einhundert Beschäftigten deshalb einige Add-ons wie Fahrradleasing für zwei Personen pro Mitarbeiter, die Gratisnutzung der E-Ladestation für E-Autos und E-Fahrräder sowie eine zusätzliche kostenlose private Unfallversicherung.

Eine Chance, neue Fachkräfte zu gewinnen, ergibt sich aus der aktuellen Entwicklung des Industriestandorts Schweinfurt, bis vor kurzem eine Boom-Region der Automobilzulieferindustrie. Nach dem eingeleiteten Wandel hin zu Elektroantrieben stehen Tausende Jobs auf der Kippe. Selbst Traditionsunternehmen haben angekündigt oder bereits umgesetzt, Personal abzubauen oder Umstrukturierungen durchzuführen.





Von dieser Entwicklung ist Kritzner weniger betroffen. "Wir haben uns im Laufe der Jahre einen breiten Kundenstamm mit einer stabilen Umsatzbasis erarbeitet und beliefern viele verschiedene Industriezweige, etwa Baumaschinen, Lineartechnik, Automobil-, Druck-, Flugzeug-, Kunststoff- und Lebensmittelindustrie", erklärt Manfred Knittel, als Prokurist und Vertriebsleiter Mitglied der Kritzner-Geschäftsleitung. "Wir verfügen über einen modernen Maschinenpark und wenn eine Branche schwächelt, können wir dies durch Aufträge aus anderen Branchen ausgleichen."

Damit liefert das breit aufgestellte Lohnfertigungsunternehmen ein wichtiges Argument: die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Neben fairer Bezahlung bietet man neuen Mitarbeitern deshalb von Beginn an unbefristete Arbeitsverträge.

Vor allem für den Schweinfurter Arbeitsmarkt ist dies eine gute Nachricht.


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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Kritzner Metalltechnik GmbH im Schweinfurter Industrie- und Gewerbegebiet Hafen-Ost wurde im Jahr 2014 durch einen Asset Deal als eigenständiges Unternehmen aus der Maincor-Gruppe herausgelöst. Seitdem führt Thomas Kritzner die Geschäfte im heute etwa 110 Mitarbeiter zählenden modernen Betrieb, in dem sich das Know-how aus den Vorgängerfirmen Unicor Maschinenfabrik, Sörberg und Maintools bündelt.

Der Fokus liegt auf der hochwertigen Lohnfertigung von spezifischen Metallteilen für einen weitgehend festen Kundenstamm, zu dem vor allem namhafte Industriebetriebe aus Deutschland und Österreich zählen. Neben den klassischen Zerspanungstechniken Sägen, Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen bietet Kritzner mit fortschrittlichen Wärme- und Oberflächenbehandlungen eine hohe Fertigungstiefe. Auch die fachmännische Montage der Bauteile zählt zum breiten Leistungsspektrum, das die Fertigung von Einzel- und Serienteilen sowie innovativen und auch unkonventionellen Prototypen umfasst.

Bei den Fertigungsprozessen achtet man neben Qualitäts- auch auf ökologische Aspekte. So ist das Unternehmen nach DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert.

In der 80-prozentigen Facharbeiterquote und dem modernen Maschinenpark spiegelt sich die hohe Fachkompetenz wider.

Im Jahr 2024 übernahm die Kritzner Metalltechnik GmbH die Lambacher Werkzeug- und Maschinenbau GmbH in Dietenheim bei Ulm und gliederte den Betrieb mit 25 Mitarbeitern als zweite Niederlassung in das Unternehmen ein.



Leseranfragen:



Kontakt / Agentur:

Manfred Knittel (Leitung Vertrieb)
Kritzner Metallbau GmbH
Silbersteinstraße 14
97424 Schweinfurt
Tel: 09721 474 36-15
post(at)pressebeck.de



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Datum: 31.03.2026 - 00:30 Uhr
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