Egon Cholakian: Zu spät für kontrollierte Entgasung des Sibirischen Plumes
Wissenschaftler Dr. Egon Cholakian warnt: Die seismische Aktivität steigt exponentiell - und eine geheime Anlage, die die Welt schützte, wurde 2023 abgeschaltet. Gibt es noch eine Lösung?

(industrietreff) - In einem Video mit dem Titel "Die verpasste Chance: Eine kontrollierte Entgasung des Sibirischen Plumes ist keine Option mehr" trägt der Wissenschaftler Dr. Egon Cholakian ein Szenario vor, das geodynamische Entwicklungen, globale Risiken, politische Vorwürfe und einen weiteren Themenkomplex zu Mikro- und Nanoplastik miteinander verbindet. Dr. A. Egon Cholakian ist ein Wissenschaftler, registrierter Bundeslobbyist im Senat, im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten und im Weißen Haus sowie Experte für nationale Sicherheit und Vertreter von ALLATRA.
Der zentrale Befund des Videos lautet aus Sicht des Sprechers: Das Zeitfenster für eine vorbereitete und kontrollierte Entgasung des Sibirischen Plumes sei verstrichen. Cholakian beschreibt diesen Plume als eine enorme Magmastruktur unter Sibirien, die nach seiner Darstellung die Basis der ostsibirischen Platte angreife. Die Möglichkeit, rechtzeitig technische und wissenschaftliche Vorbereitungen für eine kontrollierte Entgasung einzuleiten, sei nicht mehr gegeben. Diese Feststellung formuliert er im Video ausdrücklich als offizielle Erklärung.
Der Kern des Vortrags: Ein verlorenes Zeitfenster
Dr. Egon Cholakian argumentiert, eine kontrollierte Entgasung hätte nur dann als Option bestanden, wenn bereits Jahre zuvor mit einem groß angelegten internationalen Vorbereitungsprogramm begonnen worden wäre. Nach seiner Darstellung hätte ein realistischer Zeitplan mindestens vier Jahre umfasst. Die ersten zwei Jahre wären demnach für Überwachung, Grundlagenforschung, geologische Erkundung und Testbohrungen erforderlich gewesen. In dieser Phase hätten laut Cholakian unter anderem Lage und Beschaffenheit möglicher Gasreservoire, die interne Struktur des Plumes, Fluide in unterschiedlichen Tiefen sowie Risiken unkontrollierter Oberflächenaufbrüche untersucht werden müssen.
Als konkrete technische Vorstellung nennt der Sprecher ein Netz aus Hunderten Erkundungsbohrungen mit Tiefen von mehr als fünf Kilometern über große Teile Ostsibiriens. Ergänzt werden sollte dies nach seiner Darstellung durch seismisches Monitoring, geochemische Gasanalysen und thermische Profilierungen der Magmareservoire. Erst in einem zweiten, weiteren Zweijahresabschnitt hätten dann Hunderte Tiefbohrungen von über zehn Kilometern vorbereitet, Sicherheitsmechanismen geprüft, Stabilitäten getestet und sämtliche Abläufe in realitätsnahen Verfahren erprobt werden können.
Erst nach Abschluss dieses gesamten Vorlaufs hätte nach Cholakians Darstellung die eigentliche Entgasung begonnen. Diese wird von ihm als schrittweise und streng kontrollierte Freisetzung von Gasen und überschüssigem Magma aus oberflächennahen Reservoiren beschrieben. Der Nutzen wäre nach seiner Darstellung eine Verringerung des Gasdrucks auf die Lithosphärenplatte, die Abführung überschüssigen Magmas und eine Abkühlung tiefer Krustenbereiche unter Sibirien gewesen. Im Ergebnis hätte dies der Menschheit, so der Sprecher, ein Sicherheitsfenster verschafft.
Die eigentliche Zäsur des Vortrags liegt in seiner Schlussfolgerung: Selbst wenn eine solche Entgasung früher mit hohen Risiken verbunden gewesen wäre, sei sie inzwischen sinnlos oder sogar gefährlicher als Untätigkeit. Vier Jahre ab dem jetzigen Zeitpunkt, so lautet seine These, könne jeder Eingriff eher einen explosiven Bruch auslösen, als eine Gefahr zu mindern. Als Bild verwendet er den Vergleich mit einem überdehnten Ballon, der durch einen Nadelstich platzt. Dieser Vergleich ist eine Veranschaulichung des Sprechers.
Verweis auf Erdbeben 2025 als Indiz für eine neue geodynamische Phase
Zur Begründung seiner Einschätzung verweist Cholakian in seinem Vortrag auf mehrere Erdbebenereignisse des Jahres 2025. Er führt an, die Erde sei in eine neue Phase seismischer Aktivität eingetreten. Als Beispiele nennt er ein Erdbeben der Stärke 7,0 an der Grenze zwischen Alaska und dem Yukon sowie zwei Tage später ein Erdbeben der Stärke 7,6 vor der Küste Japans. Diese zeitliche Nähe wertet er ausdrücklich nicht als Zufall, sondern als Hinweis auf tiefgreifende geodynamische Prozesse unter dem Einfluss des von ihm beschriebenen Sibirischen Plumes.
Zusätzlich verweist er auf ein Erdbeben der Stärke 7,7 in Myanmar vom 28. März 2025, das er wegen einer "supersonischen Ruptur" über 475 Kilometer als beispiellos darstellt. Ferner nennt er ein Mega-Erdbeben der Stärke 8,8 vor Kamtschatka Ende Juli 2025, begleitet von einer Serie anomaler Nachbeben. Nach seiner Aussage liegen diese Vorgänge am Rand der eurasischen Platte und stünden damit im Zusammenhang mit einer zunehmenden Aktivität des Sibirischen Plumes.
Der Verweis auf offene Daten und die Rolle der Plattform VolcanoDiscovery
Cholakian zeigte im Video eine Grafik. Diese basiert auf offen zugänglichen Daten und stellt die Zahl der Erdbeben ab Magnitude 3 dar. Als Quelle nennt er die Plattform VolcanoDiscovery, die seismische Informationen aus verschiedenen Meldesystemen weltweit bündelt. Laut seiner Beschreibung zeigt das Jahr 2025 einen drastischen Anstieg der globalen Erdbebenaktivität. Er fügt hinzu, er halte es nicht für plausibel, dass ein solcher Anstieg lediglich durch den plötzlichen Einsatz ungewöhnlich vieler neuer Sensoren erklärt werden könne. Im bereitgestellten Material ist die Grafik enthalten, die jeder eigenständig verifizieren kann.
Politische Ansprache an Wladimir Putin und schwere Vorwürfe gegen russische Akteure
Ein großer Teil des Videos verlässt die Ebene naturwissenschaftlicher Argumentation und wechselt in eine direkte politische Anklage. Cholakian richtet eine persönliche Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Darin erhebt er Vorwürfe gegen russische Machtstrukturen, gegen sogenannte Antikult-Netzwerke, gegen RACIRS, gegen FSB-Strukturen sowie gegen Personen, die nach seiner Darstellung wirtschaftliche Interessen an sibirischen Rohstoffen verfolgen.
Der Sprecher teilte mit, dass wissenschaftliche Informationen über den Sibirischen Plume und über vorgeschlagene Gegenmaßnahmen gezielt diskreditiert worden seien. Er wirft vor, dass "ALLATRA" und seine Person auf internationaler Ebene diskreditiert worden seien, damit niemand diese Warnungen ernst nehme. Dabei verbindet er diese Darstellung mit dem Vorwurf, dass in Russland wirtschaftliche Interessen über die öffentliche Sicherheit gestellt worden seien.
Eine wirksame Anlage musste wegen Repressionen in Russland abgebaut werden
Im Video wird außerdem betont, dass ALLATRA-Wissenschaftler über einen Zeitraum von zehn Jahren eine technische Anlage betrieben haben, die klimatische und geodynamische Folgen abgemildert hat, auch auf russischem Gebiet. Diese Anlage oder dieses System habe, so Cholakian, die Folgen nicht beseitigt, aber dämpfend gewirkt. Russland habe deshalb ein vergleichsweise ruhiges Jahrzehnt erlebt. Ausführlich darüber hat Dr. Egon Cholakain in seiner vorherigen Ansprache "Katastrophale Erdbeben sind unvermeidbar. Wissenschaftler warnen!!" berichtet. Seit 2023 sei diese Anlage jedoch infolge politischer Repressionen außer Betrieb.
Mikro- und Nanoplastik als globale Systemfrage
Im letzten Drittel des Vortrags verlagert Cholakian den Schwerpunkt auf Mikro- und Nanoplastik. Er stellt diesen Bereich als die verbleibende Handlungsoption dar, nachdem aus seiner Sicht sowohl eine kontrollierte Entgasung des Sibirischen Plumes als auch frühere technologische Ansätze zur Kühlung des Ozeans mittels atmosphärischer Wassergeneratoren (AWG) nicht mehr praktikabel seien.
Zunächst beschreibt Dr. Egon Cholakian Nanoplastik als allgegenwärtige Belastung, die über Luft, Wasser und Nahrung in den menschlichen Körper gelange. Diese Partikel würden sich nach seiner Darstellung in Blut, Gehirn, Nervenzellen und weiteren Geweben ansammeln. Er informiert weiter, Mikro- und Nanoplastik zerstörten biologische Prozesse auf zellulärer Ebene und könnten zu kognitiven Schäden sowie zu Beeinträchtigungen der Fortpflanzungsfähigkeit führen. Schließlich formuliert er die These, der biologische Fortbestand des Homo sapiens stehe dadurch auf dem Spiel.
Cholakian sagte, dass die zentrale Gefährlichkeit in der Fähigkeit der Partikel liege, elektrostatische Ladung zu speichern und damit ähnlich wie ein Elektret zu wirken. Diese Ladung störe elektrische Grundprozesse biologischer Systeme. Daraus leitet er den von ALLATRA Global Research Center benannten Lösungsweg ab:
_Nanoplastik müsse seiner elektrostatischen Eigenschaften befreit und somit inert gemacht werden._
Der Verweis auf einen Dokumentarfilm und die These einer verpassten AWG-Strategie
Zur Untermauerung dieses Themas verweist der Sprecher auf einen Dokumentarfilm mit dem Titel "Nanoplastik - die unsichtbare Lebensgefahr | ALLATRA Dokumentation". Dieser sei am 7. Dezember 2025 präsentiert worden und von ALLATRA-Freiwilligen mit Unterstützung des analytischen Zentrums ALLATRA Global Research Center produziert worden. Der Film bündelt wissenschaftliche Daten, Aussagen führender Forscher und eine systematische Darstellung des Forschungsstands.
Zusätzlich nennt Cholakian einen weiteren aus seiner Sicht verpassten Lösungsweg: den großflächigen Einsatz von atmosphärischen Wassergeneratoren (AWGs). Diese Technik hätte seiner Darstellung zufolge früher zur Abkühlung überhitzter Ozeane beitragen und zugleich Mikro- und Nanoplastik aus dem Meer reduzieren können. Inzwischen sei jedoch auch dieses Zeitfenster verloren. Ein heutiger großskaliger Einsatz würde seiner Meinung nach nicht mehr entlasten, sondern zusätzliche Plastikpartikel aus dem Ozean in die Atmosphäre überführen und die Lage verschlimmern.
Fazit
Der vorliegende Vortrag ist eine umfassende Warnbotschaft. Sein Kern besteht aus drei miteinander verknüpften Aussagen:
* Erstens sei das Zeitfenster für eine kontrollierte Entgasung des sogenannten Sibirischen Plumes geschlossen.
* Zweitens seien frühere technische Gegenmaßnahmen ebenfalls nicht mehr einsetzbar.
* Drittens müsse sich die Forschung nun auf die Neutralisierung von Mikro- und Nanoplastik konzentrieren, insbesondere auf deren behauptete Fähigkeit, elektrostatische Ladung zu speichern.
Der im Vortrag erwähnte Dokumentarfilm zeigt alle dokumentierten Fakten im Detail und was Dr. Egon Cholakian über Mikro- und Nanoplastik im Vortrag sagt. Die in der Berichterstattung vorgelegten Quellen können und sollten eigenständig von jedem nachgeprüft werden, um sich von den Fakten selbst zu überzeugen.
Themen in dieser Meldung:
egon-cholakian
allatra
sibirischer-plume
erdbeben
nanoplastik
awg
russland
wladimir-putin
geodynamik
mikroplastik
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Freier Journalist, Vater von 2 Kindern und Großhändler von Restposten und IT-Spezialist. "Sie können diese Pressemitteilung - auch in geänderter oder gekürzter Form - mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden."
30 N Gould St Ste R, 82801 Sheridan
Datum: 07.04.2026 - 08:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2242451
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Martin Müller
Stadt:
Sheridan
Telefon: +12136167876
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Anmerkungen:
Diese HerstellerNews wurde bisher 0 mal aufgerufen.
Die Meldung mit dem Titel:
"Egon Cholakian: Zu spät für kontrollierte Entgasung des Sibirischen Plumes
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Sovest LLC (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Alle Meldungen von Sovest LLC
Redwood AI lanciert gemeinsam mit dem "Brent Page Lab" der "UBC" ein Forschungskooperationsprojekt zur Entwicklung von Arzneimitteln gegen die Alzheimer-Krankheit
Immobilienbewertung in Stuttgart: Warum der richtige Preis heute über Erfolg oder Stillstand entscheidet - Mireille Funke von Funke Immobilien im Interview
TANAKA entwickelt weltweit erste wasserstoffdurchlässige Hochleistungs-Palladium-Membran mit hoher Reinigungsleistung bei Temperaturen um 100 °C
Flexible Ausbildung Fremdsprachenkorrespondent (m/w/d) Englisch: In Präsenz, online oder hybrid lernen



