DHAW an der ULAW in Vietnam: Was muss ein Abschluss heute können?
Sarah R. Azimi, Präsidentin der Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW), reiste als Begutachterin an die ULAW in Vietnam. Ihr Ziel: Studienqualität international vergleichen.

(industrietreff) - Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, 6. Mai 2026 - Ein Hochschulabschluss ist vor allem eines: ein Aushängeschild im Lebenslauf. Er soll zeigen, was jemand kann. Nicht nur, dass jemand bestanden hat. Mit diesem Anspruch reiste Prof. Dr. iur. Sarah R. Azimi, Präsidentin der Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW), im Auftrag der Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA) an die Ho Chi Minh City University of Law (ULAW) in Vietnam, um einzelne Studienprogramme zu beurteilen.
WAS EIN ABSCHLUSS HEUTE LEISTEN MUSS
Ein gutes Studium ist mehr als die Summe seiner Inhalte. Ein logischer Aufbau, (inter-)national vergleichbare Module und definierte Kompetenzen machen einen Abschluss später wertvoll. Denn potenzielle Arbeitgeber wollen keine Rätsel, sondern Profile schwarz auf weiß: Wofür steht diese Person fachlich? Welche Aufgaben kann sie übernehmen? Gerade wenn Arbeitgeber international vergleichen, muss ein Abschluss eindeutige Signalwirkung besitzen.
DER BLICK VON AUSSEN: GUTACHTERTÄTIGKEIT IN VIETNAM
Als Gutachterin besuchte DHAW-Präsidentin Sarah R. Azimi die ULAW. Die Universität zählt zu den führenden Universitäten Vietnams im juristischen Bereich. Drei Master- und zwei Promotionsprogramme prüfte sie hinsichtlich Inhalt, Struktur und Standards: Passen die Inhalte zu dem, was Absolventinnen und Absolventen später brauchen? Bauen die Module logisch aufeinander auf? Erfüllt das Studium wissenschaftliche Qualitätsstandards, die international verständlich sind? Fragen, die im Studienalltag oft unsichtbar bleiben. Für den Impact eines Studiums sind sie jedoch zentral.
WAS DIE DHAW AUS VIETNAM MITNIMMT
Für die DHAW war der Blick auf ein anderes Hochschulsystem eine Chance, die eigene Entwicklung konstruktiv zu prüfen. Drei Impulse nimmt Sarah R. Azimi für die DHAW mit: noch stärkere internationale Vergleichbarkeit. Noch klarere Kompetenzziele in den Studienplänen. Noch engere Verzahnung von Theorie und Praxis.
Besonders aufschlussreich war, wie die ULAW Internationalisierung unter anderen strukturellen und kulturellen Bedingungen umsetzt. Ein konkretes Beispiel: die Masterprogramme. Einige waren deutlich stärker forschungsorientiert und zugleich enger an nationale rechtliche Anforderungen gebunden. Daraus ergibt sich für Sarah R. Azimi eine wichtige Erkenntnis. Hochschulen müssen die Balance zwischen internationaler Anschlussfähigkeit und nationalen Besonderheiten halten:
"Meine internationale Gutachtertätigkeit bedeutet für mich, Hochschulbildung im globalen Kontext weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen. An der Universität in Ho Chi Minh City hat mich besonders beeindruckt, wie konsequent akademische Programme an internationale Standards angepasst werden, ohne dabei die nationale Perspektive aus dem Blick zu verlieren."
SO ERKENNEN STUDIERENDE EIN GUTES STUDIUM
Für Studierende zählt nicht das Gutachten, sondern das Ergebnis. Ein gutes Studium sollte demnach fünf Kriterien erfüllen:
* Kompetenzorientierung: Ein Studienprogramm sollte aufzeigen, was Studierende nach dem Abschluss können.
* Vergleichbarkeit: Ein Abschluss sollte Inhalte und Kompetenzen universell verständlich machen.
* Anwendungsbezug: Die Theorie sollte stets eng mit beruflichen Anforderungen verbunden bleiben.
* Struktur: Der Studienaufbau sollte logisch sein, um Wissen systematisch aufzubauen.
* Balance: Studienprogramme sollten Wissenschaft, Berufspraxis, Gesellschaft und Hochschulsystem verbinden.
Diese Qualitätsperspektive prägt auch Sarah R. Azimis Arbeit an der DHAW. Seit 2019 ist sie Fachgutachterin bei der FIBAA. Im Januar 2026 wurde sie zur Präsidentin der DHAW gewählt. Ihr Blick verbindet Recht, internationale Hochschulstandards und Management - und damit genau die Aspekte, die gute Studienprogramme heute erfüllen müssen.
EIN ABSCHLUSS MUSS IM BERUF ÜBERZEUGEN
Von einer Begutachtung profitieren in erster Linie die Studierenden. Denn der Blick auf ein anderes Hochschulsystem zeigt, wo die eigenen Studienprogramme noch besser werden können - und müssen.
Die Ausgangsfrage bleibt damit zentral: Was macht einen Abschluss stark genug für die Zukunft? Die Antwort: Er muss zeigen, was Studierende heute können. Und sie auf das vorbereiten, was morgen kommt: neue Anforderungen im Beruf durch zunehmende Automatisierung, veränderte Arbeitsweisen und neue Formen der Zusammenarbeit.
Daran arbeitet die Deutsche Hochschule. Deshalb bauen Studierende dort nicht nur Fachwissen auf, sondern auch Future Skills, die sie in einer sich verändernden Arbeitswelt nutzen können. Die Studienprogramme richten sich an Menschen, die z. B. neben dem Beruf wachsen möchten und einen Abschluss suchen, der mehr kann, als gut auf dem Papier aussehen.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Deutsche Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW) ist eine moderne Hochschule mit klarer Vision. Wir möchten erstklassiges Fachwissen lehren, das durch Qualität, Praxisnähe und Aktualität überzeugt. Unser Anspruch ist es, Studierenden das theoretische und praktische Rüstzeug für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang mitzugeben. Alumni unserer Hochschule sollen dadurch am Arbeitsmarkt als begehrte Fachkräfte gelten.
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Datum: 06.05.2026 - 12:10 Uhr
Sprache: Deutsch
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