IndustrieTreff - Warum mobile Entgasung für die Industrie an Bedeutung gewinnt

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Warum mobile Entgasung für die Industrie an Bedeutung gewinnt

ID: 2249388


(industrietreff) - Der Umgang mit schädlichen Emissionen gehört in vielen Industriebereichen zu den zentralen betrieblichen Aufgaben. Insbesondere in Raffinerien, Tanklagern, chemischen und petrochemischen Anlagen sowie im intermodalen Verkehr entstehen regelmäßig gasförmige Schadstoffe, die ohne geeignete Behandlung direkt in die Atmosphäre gelangen können. Für Unternehmen geht es dabei nicht nur um Umweltaspekte, sondern auch um Sicherheit, regulatorische Anforderungen und die verlässliche Durchführung von Betriebs- und Wartungsprozessen.



Kommentar von David Wendel, Geschäftsführer der ETS Degassing GmbH



Gasförmige Emissionen entstehen in vielen industriellen Prozessen als unvermeidbare Nebenprodukte, etwa im Umgang mit Rohstoffen und Zwischenprodukten, beim Be- und Entladen von Tanks, in Lagerprozessen und in chemischen Prozessen. Die entstehenden Kohlenwasserstoffe, flüchtigen organischen Verbindungen und gefährlichen Luftschadstoffe sind gesundheitsschädlich und erfordern einen kontrollierten und sicheren Umgang.



Entsprechend wichtig ist es, diese Emissionen zu erfassen und wirksam zu behandeln. Oft verbleiben Restgase in Tanks, Pipelines, Schiffen, Kesselwagen oder anderen Komponenten. Vor Wartung, Reinigung, Produktwechsel, Stillständen und Transporten müssen diese Restgase behandelt und entfernt werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass sie nicht unbehandelt in die Atmosphäre gelangen oder im Kontakt mit anderen Stoffen unerwünschte Reaktionen auslösen. Ebenso wichtig ist der temporäre Ersatz stationärer Emissionsminderungssysteme: Fällt das stationäre System für die Rückgewinnung oder Behandlung von Dämpfen aus, dürfen Prozesse häufig nicht ohne Weiteres fortgeführt werden. Es drohen Verzögerungen, Zusatzaufwand oder im ungünstigsten Fall Stillstände.



Mobile Entgasung: Flexibilität als entscheidender Vorteil



Technologien zur mobilen Emissionsminderung tragen dazu bei, diese Herausforderungen in der Praxis zu bewältigen. Mobile Entgasung bietet dabei einen wichtigen strukturellen Vorteil: Die Behandlung der Emissionen wird direkt an ihrer Quelle möglich. Mobile Brennkammern können flexibel an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden, von Raffinerien und Tanklagern über Häfen bis hin zu Verladeeinrichtungen für Tank- oder Kesselwagen. Diese Flexibilität ist insbesondere in komplexen Prozess- und Logistikumgebungen ein wichtiger Faktor und zugleich eine Absicherung für den laufenden Betrieb. Im Falle von Wartungen oder ungeplanten Ausfällen können mobile Anlagen temporär die Funktion stationärer Anlagen übernehmen. So lassen sich Prozesse aufrechterhalten, ohne gegen Emissionsauflagen zu verstoßen oder Anlagen vorschnell stilllegen zu müssen.







Ein weiterer Vorteil mobiler Lösungen ist ihre schnelle Bereitstellung und ihre Integrationsfähigkeit. Sie können sowohl eigenständig als auch als Ergänzung zu bestehenden Systemen eingesetzt werden und beeinflussen die Arbeitsabläufe in industriellen Anlagen nur minimal. Dadurch lassen sich Betriebsprozesse auch in anspruchsvollen Situationen mit möglichst geringen Einschränkungen fortführen.



Mobile Brennkammern: technische Funktionsweise und Anwendung



Im mobilen Entgasungsprozess werden Schadstoffe abgesaugt und über Rohrleitungen einer mobilen Brennkammer zugeführt. Dort werden sie thermisch behandelt und abgebaut - mit einer Effizienz von über 99,99 Prozent, ohne offene Flamme sowie ohne Belästigungen durch Geruch oder Geräusch. Die Anlagen ermöglichen die Behandlung von Gasen, Gasgemischen und Dämpfen der Gefahrengruppen IIA, IIB und IIC. So können Tanks, Container, Pipelines, Schiffe und weitere Komponenten entgast sowie stationäre Systeme zur Emissionsminderung temporär ersetzt werden. Unterschiedliche Verbrennungskapazitäten der Brennkammern sorgen dafür, dass die Technologien für ein breites Spektrum an Anwendungsfällen geeignet sind, von kurzfristigen Einsätzen bis hin zu langfristigen, mehrmonatigen Projekten.



Die thermische Behandlung der Gase trägt dazu bei, den Schadstoffausstoß deutlich zu verringern. Bei einem LNG Fuel Tank mit einem Volumen von 1.280 m³ beträgt der Global Warming Potential (GWP)-Faktor des LNG beispielsweise 60,87 Tonnen. Unter Anwendung von mobiler Emissionsbehandlung beläuft sich das GWP des LNG nur noch auf 6,64 Tonnen. So lassen sich die ausgestoßenen Emissionen um 89 % senken.



In Kombination mit mobilen Stickstoffverdampfern können auch verflüssigte Gase unter Druck - wie LNG oder Ammoniak - behandelt werden. Durch Inertisierung und Spülung entsteht eine sichere Umgebung, sodass Behältnisse geleert werden können. Anwendungsfälle sind etwa die Instandhaltung von Pipelines und Rohrleitungen, Tanks, Schiffen und Großbehältern oder die Entgasung von Kugelgastanks, Gastankschiffen und Gascontainern. Auch im Umgang mit LNG können mobile Verdampfer für den LNG Cool Down genutzt werden.



Fazit



Mobile Entgasung ist eine flexible und effiziente Lösung für den sicheren Umgang mit gasförmigen Emissionen in industriellen Prozesssituationen. Sie hilft Unternehmen dabei, Anforderungen an Sicherheit, Emissionsminderung und regulatorische Konformität mit den praktischen Erfordernissen des Betriebs zusammenzubringen. Gerade in dynamischen oder störungsanfälligen Situationen kann sie dazu beitragen, Abläufe abzusichern, Stillstände zu vermeiden und Prozesse verlässlich fortzuführen. Damit ist mobile Entgasung ein wichtiger Bestandteil moderner industrieller Betriebsstrategien.


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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

ETS Degassing ist Experte für eine sichere, saubere und nachhaltige Emissionsminderung und mobile Entgasung. Als Nachfolger der seit über 17 Jahren erfolgreichen Unternehmen SIS und ENDEGS verfügt ETS Degassing über große Erfahrung in der umweltfreundlichen Verbrennung von schädlichen Emissionen wie Kohlenwasserstoffen sowie flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und gefährlichen Luftschadstoffen (HAP). Die mobilen Brennkammern des Unternehmens verbrennen alle Gase, Gasgemische und Dämpfe der Gefahrengruppen IIA, IIB und IIC mit einer Verbrennungsrate von über 99,99 % sowie ohne offene Flamme und völlig geruchslos. ETS Degassing-Technologien tragen wesentlich dazu bei, dass Kunden ihre Emissionen reduzieren und sicherstellen können, dass sie auch die strengsten Umweltvorschriften und -gesetze einhalten.



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Datum: 06.05.2026 - 12:20 Uhr
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