"Das alles wäre neben einem Präsenzstudium schlicht nicht möglich gewesen."
Abends fürs Studium lernen - trotz Start-up? Moritz Hofmann studiert seit 2025 an der Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW). Er zeigt, was ein Fernstudium ermöglichen kann.

(industrietreff) - Potsdam, 19. Mai 2026 - Tagsüber Meetings. Internationale Bestellungen koordinieren. Und abends fürs Studium lernen? Für Moritz Hofmann ist diese Verbindung aus Studium und Start-up zum Alltag geworden. Seit November 2025 ist er Student an der Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW) - parallel zum Aufbau seines Unternehmens LaneSwitch, das aus einem einzelnen 3D-Drucker entstanden ist und heute Motorradfahrende in Europa, den USA und Australien erreicht. Seine Geschichte zeigt, was ein Fernstudium ermöglichen kann.
WIE ALLES BEGANN: VOM PROBLEM ZUM GESCHÄFTSMODELL
Ursprünglich war Moritz Hofmann an einer Präsenzhochschule eingeschrieben. Währenddessen begann er, an LaneSwitch zu arbeiten. Die Start-up-Idee entstand aus einem Problem heraus, das viele Motorradfahrende kennen: unterwegs kurz etwas trinken? Unpraktisch. Insbesondere auf Supersportler-Motorrädern, die auf Performance ausgelegt sind, nicht auf Stauraum für Getränke. Also entwickelten Moritz Hofmann und sein Mitgründer einen Halter für Getränkedosen. Sie testeten Prototypen im 3D-Druck, optimierten das Produkt und brachten es im Jahr 2024 schließlich auf den Markt. Und Moritz Hofmann merkte schnell: Ein klassisches Studium bremste ihn aus.
VOM HÖRSAAL IN DIE REALITÄT: WARUM MORITZ DIE HOCHSCHULE WECHSELTE
Das Start-up wuchs. Und Pflichtveranstaltungen, feste Zeiten und Vorlesungen passten nicht mehr mit dem Unternehmensalltag zusammen. "Studium abbrechen kam für mich aber nicht infrage. Also habe ich eine bessere Lösung gesucht und die DHAW gefunden", sagt er.
Sein Wechsel an die Deutsche Hochschule im November 2025 war für ihn eine strategische Entscheidung. So konnte er sowohl seinen privaten als auch seinen beruflichen Zielen gerecht werden. Weil ihm beides gleich wichtig war: Studium und Karriere. Und sein Plan ging auf, wie er selbst sagt:
"Die Firma von einem einzigen 3D-Drucker zu einer skalierten Produktion mit zahlreichen Druckern aufzubauen, internationale Märkte zu erschließen und parallel weitere Unternehmenszweige zu schaffen - das alles wäre neben einem Präsenzstudium schlicht nicht möglich gewesen."
"DAS HABE ICH SCHON MAL IM STUDIUM BEHANDELT."
Moritz Hofmann studiert Marketingmanagement. Weil er einen handfesten Abschluss möchte. Und weil es sein Unternehmen weiterbringt. Denn: Dass Studium und Inhalte direkt auf seine unternehmerischen Ziele einzahlen, war für ihn ein wichtiger Faktor bei der Studienwahl:
* Marketingwissen hilft bei Positionierung und Zielgruppenverständnis.
* BWL-Kenntnisse unterstützen bei Skalierung und strategischen Entscheidungen.
* Zeitliche Freiheit ermöglicht Lernen zwischen Meetings und Calls.
* Digitale Studienstruktur erleichtert eigenständiges Arbeiten.
* Selbstorganisation wird aktiv trainiert.
Dass er den Lernstoff täglich anwenden kann, erleichtert ihm das Lernen. Und sein Einsatz zahlt sich aus. "Es gibt diesen Moment, wo man eine Herausforderung im Unternehmen hat und merkt: Das habe ich schon mal im Studium behandelt", sagt Hofmann.
WIE ES FÜR MORITZ UND LANESWITCH WEITERGEHT
Heute produziert LaneSwitch für Kundschaft in Europa, den USA und Australien - und das längst nicht mehr nur mit einem einzigen 3D-Drucker. In den kommenden Jahren soll die LaneSwitch GbR international stärker werden und ihr Produktsortiment ausbauen. Gleichzeitig möchte Moritz Hofmann sein Bachelorstudium in Marketingmanagement zeitnah abschließen.
SEIN RAT: EINFACH ANFANGEN
Sein Rat an andere Gründerinnen, Gründer und Berufstätige ist deshalb pragmatisch: "Einfach anfangen." Nicht zu lange planen, sondern handeln. Man müsse nicht zwischen Studium und unternehmerischem Weg wählen - wenn das Studienmodell zum eigenen Leben passt. Denn wie er selbst sagt: "Wer mehrere Projekte gleichzeitig stemmt, bringt das nötige Durchhaltevermögen meist schon mit."
Moritz Hofmanns Geschichte zeigt, dass Flexibilität im Fernstudium mehr bedeutet als "von überall lernen". Sie macht aus Entweder-oder ein Sowohl-als-auch. In seinem Fall: ein Unternehmen aufbauen, internationale Märkte erschließen und gleichzeitig an einem akademischen Abschluss arbeiten. Flexibilität kann aber auch heißen: Familie und Studium. Vollzeitjob und Studium.
An der Deutschen Hochschule wissen wir, dass berufliche Entwicklung heute nicht erst nach dem Studium entsteht.
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Die Deutsche Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW) ist eine moderne Hochschule mit klarer Vision. Wir möchten erstklassiges Fachwissen lehren, das durch Qualität, Praxisnähe und Aktualität überzeugt. Unser Anspruch ist es, Studierenden das theoretische und praktische Rüstzeug für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang mitzugeben. Alumni unserer Hochschule sollen dadurch am Arbeitsmarkt als begehrte Fachkräfte gelten.
Jägerallee 26, 14469 Potsdam
Datum: 19.05.2026 - 12:30 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Marit Bolduan
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