IndustrieTreff - EmpCo 2026: Anforderungen verstehen und Kommunikation gesetzeskonform gestalten

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EmpCo 2026: Anforderungen verstehen und Kommunikation gesetzeskonform gestalten

ID: 2253200

Im vergangenen Monat endete die Frist zur Umsetzung der EU-Richtlinie„Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) in nationales Recht.

(PresseBox) - Ab September 2026 gelten die neuen Vorschriften vollständig für Unternehmen, die auf dem EU-Markt tätig sind.

Die GUTcert berichtet kurz, was diese neuen Regeln für Unternehmen und ihre Kommunikation über nachhaltige Ambitionen, Klimaprojekte und CO2-Zertifikate bedeuten und wie wir sie bei der gesetzeskonformen Kommunikation unterstützen können.

Was ist die EmpCo-Richtlinie?

Die EmpCo-Richtlinie ist Teil des EU Green Deal und zielt darauf ab, den Verbraucherschutz zu stärken, indem Greenwashing bekämpft und die Qualität von Umweltinformationen verbessert wird. Ihr zentrales Ziel ist es sicherzustellen, dass Unternehmen Umweltaussagen machen, die verlässlich, überprüfbar und klar verständlich sind.

Die Richtlinie gilt für alle Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen auf dem EU-Markt anbieten – unabhängig von Größe oder Branche.

Deutschland hat die EmpCo-Richtlinie im Februar 2026 in nationales Recht umgesetzt. Ab September 2026 werden die Vorschriften vollständig anwendbar sein. Ab diesem Zeitpunkt können nicht-konforme Aussagen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, etwa Abmahnungen, Unterlassungsverfügungen und Maßnahmen der Rechtsdurchsetzung nach dem Wettbewerbsrecht.

Wo steht Deutschland in der zeitlichen Umsetzung?

28. Februar 2024: Inkrafttreten der EmpCo-Richtlinie in der EU

September 2025: Referentenentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der EmpCo-Richtlinie in das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)

Februar 2026: Umsetzung der EmpCo-Richtlinie in deutsches Recht (UWG) (Frist war der 27. März)

27. September 2026: Die EmpCo-Regeln treten EU-weit in Kraft und gelten für Unternehmen verbindlich

Was gilt als „Umweltaussage“?

Die Definition der Umweltaussagen umfasst jede kommerzielle Aussage oder Darstellung, die eine positive oder geringere Umweltwirkung eines Produkts, einer Marke oder eines Unternehmens suggeriert.





Erfasst werden nicht nur Begriffe wie „klimaneutral“, sondern auch visuelle Elemente wie Symbole, Farben und Bildsprache sowie Markennamen, Labels und Logos.

Was künftig unzulässig ist – zentrale Änderungen durch die EmpCo

Die EmpCo definiert eine Liste von Praktiken, die stets als unlauter gelten. Dazu zählen insbesondere:

allgemeine Umweltaussagen wie „nachhaltig“ oder „grün“ ohne klare Erläuterung

Treibhausgasbezogene „Neutralitäts“-Aussagen auf Produktebene bei Nutzung von Kompensation außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette

Nachhaltigkeitslabels ohne zertifizierte Systeme oder behördliche Prüfung

Zukunftsaussagen wie „klimaneutral bis 2050“ ohne glaubwürdigen Transformationsplan und unabhängige Kontrolle.

Die EmpCo als Fluch oder Segen?

Die EmpCo erhöht die Anforderungen an Transparenz und Differenzierung in der Kommunikation umweltbezogener Behauptungen. Unternehmen müssen künftig klar darlegen, wie ihre Nachhaltigkeits- und Klimastrategien aufgebaut sind. Auf Treibhausgasebene muss klar zwischen eigenen Emissionsreduktionen und externen Kompensationsprojekten unterschieden werden. Letztere bleiben relevant, müssen aber präziser und nachvollziehbar kommuniziert werden – direkt in der Kommunikation selbst, nicht ausgelagert in Berichte oder externe Quellen.

Für Unternehmen bringt das mehr Anforderungen mit sich, aber auch die Chance, von pauschalen Aussagen zu glaubwürdiger Kommunikation überzugehen.

Wie können Nachhaltigkeitsbemühungen sicher kommuniziert werden?

Als unabhängige und akkreditierte Zertifizierungsstelle unterstützt die GUTcert Unternehmen bei der prüfsicheren Kommunikation ihrer Nachhaltigkeitsleistungen. Im Fokus steht dabei die Prüfung von Nachhaltigkeitslabels und umweltbezogenen Aussagen im Sinne der EmpCo-Richtlinie und deren nationaler Umsetzung im UWG. GUTcert prüft sowohl die inhaltliche Belastbarkeit als auch die methodische Nachvollziehbarkeit von Nachhaltigkeitsaussagen auf Basis der zugrundeliegenden Zertifizierungssysteme von Labels und der unternehmensbezogenen Umweltkommunikation.

Ziel ist es sicherzustellen, dass die Aussagen der Unternehmen nicht nur regulatorisch zulässig sind, sondern auch transparent, nachvollziehbar und für Verbraucher eindeutig verständlich dargestellt werden. Als unabhängige dritte Partei schafft GUTcert damit eine belastbare Grundlage, auf der Unternehmen ihre Umwelt- und Klimakommunikation gesetzeskonform gestalten und glaubwürdig am Markt positionieren können.

Die Zertifizierung von Integrierten Managementsystemen mit den Schwerpunkten Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit sowie Energiemanagement ist das Hauptgeschäft der GUTcert. Weitere Kernkompetenzen der GUTcert sind die Verifizierung von Treibhausgasemissionen nach anerkannten Standards sowie die Zertifizierung der Nachhaltigkeitsanforderungen für Biomasse.

Als Mitglied der AFNOR Gruppe bietet die GUTcert ihre Zertifizierungsdienstleistungen im internationalen Netzwerk an, welches weltweit 28 Niederlassungen umfasst und mit 1.500 Auditoren und 20.000 Experten Kunden in über 90 Ländern betreut.

Die GUTcert Akademie bündelt das Fachwissen von Auditoren und anderen Experten, um Teilnehmern direkt anwendbare Kompetenzen mit nachhaltigem Mehrwert zu vermitteln.


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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Zertifizierung von Integrierten Managementsystemen mit den Schwerpunkten Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit sowie Energiemanagement ist das Hauptgeschäft der GUTcert. Weitere Kernkompetenzen der GUTcert sind die Verifizierung von Treibhausgasemissionen nach anerkannten Standards sowie die Zertifizierung der Nachhaltigkeitsanforderungen für Biomasse.
Als Mitglied der AFNOR Gruppe bietet die GUTcert ihre Zertifizierungsdienstleistungen im internationalen Netzwerk an, welches weltweit 28 Niederlassungen umfasst und mit 1.500 Auditoren und 20.000 Experten Kunden in über 90 Ländern betreut.
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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 26.05.2026 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Johanna Sitter
Stadt:

Berlin


Telefon: +49 (30) 2332021-802

Kategorie:

Energiewirtschaft


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