Vollautomatisierte Abfülltechnik steigert Effizienz bei Symrise

(PresseBox) - Die Symrise AG am Produktionsstandort Goose Creek in South Carolina (USA) hat die Abfüllung kosmetischer Inhaltsstoffe grundlegend modernisiert. Ziel war es, körperlich belastende Prozesse zu automatisieren, die Anlagenleistung zu erhöhen und eine hohe Flexibilität im Umgang mit verschiedenen Viskositäten und Gebindearten sicherzustellen. In Zusammenarbeit mit dem Verpackungsmaschinen-Hersteller Greif-Velox wurde eine maßgeschneiderte, vollautomatische Abfülllösung implementiert – mit messbarem Erfolg.
Ausgangslage: Limitierte Leistung, hohe Belastung
Vor Projektbeginn setzte Symrise am Standort Goose Creek eine halbautomatische Abfüllanlage für Kanister ein. Zwei Mitarbeitende waren im Schichtbetrieb damit betraut, 25-kg-Kanister händisch auf die Rollbahn zu heben, den Abfüllprozess anzustoßen, die Gebinde zu verschließen, zu etikettieren, zu palettieren und anschließend für den Weitertransport vorzubereiten. Neben der hohen körperlichen Belastung war zudem die Prozessqualität begrenzt. Schwankungen bei Füllmengen und Verschlüssen führten zu Reklamationen; der tägliche Output lag bei rund 6.000?kg. Für steigende Produktionsvolumina und neue Produktvarianten war das nicht mehr ausreichend.
Mehr Flexibilität und Qualität durch Automatisierung
Mit dem Projekt sollten zentrale Herausforderungen adressiert werden:
Erhöhung des Abfülloutputs bei gleichbleibender Qualität
Reduktion der körperlichen Belastung und des Personalaufwands an der Linie
Flexibilität für verschiedene Gebinde (Kanister, Fässer, IBCs) und Produktviskositäten (77–4.254?mPas)
Verbesserung der Prozesssicherheit und Qualitätssicherung
Vorbereitung auf künftige Anforderungen (ATEX-Konformität)
Technische Lösung: Vollautomatisierte Abfülllinien A-DOS-K und A-DOS-P1
Die Lösung von Greif-Velox besteht aus zwei hochautomatisierten Abfüllanlagen: der A-DOS-K für Kanister und der A-DOS-P1 für Fässer und IBCs. Die A-DOS-K ist mit zwei Fülllanzen ausgestattet, die eine parallele Befüllung ermöglichen – eine entscheidende Maßnahme zur Leistungssteigerung. Ergänzt wird das System durch Fördertechnik, Roboterpalettierer, Etikettierung und Umreifung.
Ein wesentliches Merkmal ist die durchgängige Automatisierung: Vom Entstapeln der leeren Gebinde über Befüllung, Verschluss und Etikettierung bis hin zur robotergestützten Palettierung und Ladungssicherung erfolgt jeder Schritt automatisch. Eine speziell für Symrise entwickelte Besonderheit stellt das automatisierte Entfernen der Staubkappen auf den Kanistern dar. Dieser zuvor manuelle Prozess war nicht nur zeitaufwendig, sondern auch anfällig für Fehler und hygienische Risiken, insbesondere dann, wenn Kanister ohne Kappe in den Abfüllprozess gelangten und eine potenzielle Innenverunreinigung nicht ausgeschlossen werden konnte. In der neuen Anlage erfolgt das Öffnen der Kanister vollautomatisch. Gebinde, bei denen die Kappe bereits fehlt oder sich nicht zuverlässig entfernen lässt, werden erkannt und konsequent aus dem Prozess ausgeschleust.
Gesteigerte Produktivität und Prozessqualität
Die Umstellung auf eine vollautomatisierte Abfülllösung führte bei Symrise zu einer signifikanten Steigerung der Produktivität. Während zuvor rund 240 Kanister pro Tag abgefüllt wurden, erreicht die neue Anlage nun eine Leistung von bis zu 130 Kanistern pro Stunde. Das entspricht einer Leistungssteigerung von mehr als 330 Prozent. „Ein großer Vorteil der neuen Anlage ist die vollständige Entlastung unserer Mitarbeitenden bei der Handhabung der schweren 25-Kilo-Kanister“, sagt Maik Ulbig aus dem Bereich Process Optimization & Engineering bei Symrise. „Das manuelle Bewegen entfällt komplett, da sämtliche Hebe-, Sortier-, Verschluss- und Palettierarbeiten automatisiert erfolgen.“ Dies ermöglicht eine effizientere Ressourcennutzung, da freigewordene Kapazitäten anderweitig im Produktionsprozess eingesetzt werden können. „Darüber hinaus werden die Gebinde exakt positioniert, zuverlässig umreift und mit gleichbleibender Kraft verschlossen. Auch die Etikettierung erfolgt durchgängig präzise und reproduzierbar“, so Ulbig. „Das sorgt für ein sauberes Erscheinungsbild und eine hohe Kundenzufriedenheit.“
Auch die Prozesssicherheit wurde deutlich verbessert. Alle Füllmengen und Verschlussmomente werden dokumentiert und überwacht, wodurch eine gleichbleibend hohe Qualität und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Die neuen Anlagen bieten zudem ein hohes Maß an Flexibilität, indem sie verschiedene Gebindearten, von Kanistern über Fässer bis hin zu IBCs, und Produkte mit stark variierenden Viskositäten mit nur geringen Umrüstzeiten verarbeiten kann.
Vereinheitlichung der Standards
Durch automatisierte Etikettierung, Umreifung und Roboterpalettierung entstehen sauber strukturierte und gleichmäßig befüllte Paletten, die nicht nur eine hohe optische Qualität aufweisen, sondern auch eine zuverlässige Ladungssicherung ermöglichen. Dies sorgt –neben der schon genannten erhöhten Kundenzufriedenheit – für einheitliche Standards in der internen Logistik und beim Versand. Mit der neuen Abfülllösung hat Symrise am Standort Goose Creek somit nicht nur die Produktionsleistung signifikant gesteigert, sondern auch die Ergonomie für die Mitarbeitenden verbessert sowie die Qualität und Nachverfolgbarkeit der Prozesse nachhaltig erhöht.
Die Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH setzt weltweit Maßstäbe im Bereich der Verpackungsmaschinen und ist auf dem Weg, sich zum Technologieführer in der Branche zu entwickeln. Dort werden innovative Absackmaschinen und Abfüllanlagen konzipiert und realisiert – stets mit dem Fokus auf maximale Effizienz für den Kunden. So hat Greif-Velox unter anderem mit dem Bruttovakuumpacker VeloVac eine Revolution in der Absackung von leichtesten Pulvern auf den Markt gebracht. Ergänzend umfasst das Produktportfolio Palettierroboter, um komplette Full-Line-Anlagen anzubieten. Mit den Kundenanforderungen im Fokus entwickelt das Unternehmen immer wieder neue Systeme und Patente, die langjährige Probleme in der Branche nachhaltig lösen. In seiner fast 1.000-jährigen Unternehmensgeschichte hat Greif-Velox fortwährend die drei Unternehmenswerte Effizienz, Innovation und Zuverlässigkeit (EIZ) unter Beweis gestellt. Aktuell agiert die Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH weltweit mit mehr als 150 Experten in 89 Ländern. Seit 2024 ist Sebastian Pohl Geschäftsführer.
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Die Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH setzt weltweit Maßstäbe im Bereich der Verpackungsmaschinen und ist auf dem Weg, sich zum Technologieführer in der Branche zu entwickeln. Dort werden innovative Absackmaschinen und Abfüllanlagen konzipiert und realisiert – stets mit dem Fokus auf maximale Effizienz für den Kunden. So hat Greif-Velox unter anderem mit dem Bruttovakuumpacker VeloVac eine Revolution in der Absackung von leichtesten Pulvern auf den Markt gebracht. Ergänzend umfasst das Produktportfolio Palettierroboter, um komplette Full-Line-Anlagen anzubieten. Mit den Kundenanforderungen im Fokus entwickelt das Unternehmen immer wieder neue Systeme und Patente, die langjährige Probleme in der Branche nachhaltig lösen. In seiner fast 1.000-jährigen Unternehmensgeschichte hat Greif-Velox fortwährend die drei Unternehmenswerte Effizienz, Innovation und Zuverlässigkeit (EIZ) unter Beweis gestellt. Aktuell agiert die Greif-Velox Maschinenfabrik GmbH weltweit mit mehr als 150 Experten in 89 Ländern. Seit 2024 ist Sebastian Pohl Geschäftsführer.
Datum: 15.07.2026 - 10:46 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Manja FörsterBjörn Voges
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Telefon: 004945154692373+49 451 5303 300
Kategorie:
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