IndustrieTreff - Höhere Strompreise: Handeln statt jammern

IndustrieTreff

Höhere Strompreise: Handeln statt jammern

ID: 306910

(ots) -

- Erstmals seit 2006 wechseln wieder weniger Kunden den Anbieter
- FinanceScout24: Marktmacht der Großen wird zementiert
- Verbraucher sollten nach Preiserhöhung Vertrag zum nächstmöglichen
Termin kündigen

Verbrauchern, die regelmäßig die Nachrichten verfolgen, dürfte die
nicht so frohe Botschaft kurz vor Weihnachten nicht entgangen sein:
Knapp 300 Stromversorger werden im Dezember oder Januar die Preise
anheben. Damit wird für rund jeden zweiten Haushalt in Deutschland
der Saft aus der Steckdose teurer. Im Schnitt steigt der Preis um
sieben Prozent. Teils drohen Erhöhungen um 14 Prozent und mehr, so
das unabhängige Verbraucher- und Finanzportal FinanceScout24.

Umso mehr möchte FinanceScout24-Geschäftsführer Dr. Errit
Schlossberger die Verbraucher wach rütteln: "Der jüngste Bericht der
Bundesnetzagentur spricht leider eine deutliche Sprache: Anstatt die
Chancen des liberalisierten Strommarktes zu nutzen und mit einem
Wechsel des Anbieters bares Geld zu sparen, bleiben viele Kunden
ihren Stromversorgern treu." Meist seien das die großen
Energiekonzerne und Stadtwerke, die nicht oder nur selten zu den
preisgünstigsten Versorgern gehörten.

Schlossberger rechnet vor, dass sich 2009 zwar 2,2 Millionen
Kunden und damit vier Prozent mehr als 2008 für einen neuen
Stromlieferanten entschieden hätten. Doch das Plus sei primär auf den
Versorgerwechsel nach einem Umzug zurückzuführen, sowie auf
Haushalte, die zu den Mehrfachwechslern gehörten. 2009 sei damit seit
2006 das erste Jahr ohne steigende Wechselquoten gewesen. "Die
Marktmacht der Branchenriesen und die regionale Dominanz der
jeweiligen Grundversorger wird dadurch zementiert", kritisiert
Schlossberger. Der nachlassende Wettbewerbsdruck im Energiemarkt
ermutige die Versorger geradezu, an der Preisschraube zu drehen -




"trotz 20 Prozent niedrigerer Einkaufskosten für Elektrizität im Jahr
2010", so der FinanceScout24-Chef.

"Wir raten den Bürgern deshalb, die angekündigten
Strompreiserhöhungen nicht hinzunehmen und den Anbieter zu wechseln.
150 bis 200 Euro pro Jahr lassen sich auf diese Weise locker in einem
Haushalt mit 4000 Kilowattstunden Verbrauch sparen", rechnet
Schlossberger vor. Besonders die vielen Kunden der örtlichen
Grundversorger seien jetzt gefordert, ein Zeichen zu setzen.

Es sei kinderleicht, den Anbieter zu wechseln. Über das kostenlose
Preisvergleichsportal www.financescout24.de finde man binnen Minuten
den günstigsten Anbieter in der eigenen Region, und auch die
Abwicklung des Vertragswechsels übernehme der neue Versorger für den
Verbraucher fast vollständig. "Niemand muss fürchten, wochenlang ohne
Elektrizität dazustehen", erklärt Schlossberger: "Der Gesetzgeber
verbietet ausdrücklich das Entstehen einer Versorgungslücke."

Nicht gelten lassen will Schlossberger den von den Anbietern
genannten Grund für die höheren Strompreise: den Anstieg der
Ökostrom-Umlage (EEG-Umlage) im kommenden Jahr um mehr als 70 Prozent
auf dann 3,5 Cent pro Kilowattstunde. Matthias Kurth, Präsident der
Bundesnetzagentur, habe bestätigt, dass sich mehr Strom aus
erneuerbaren Energien längerfristig sogar dämpfend auf die
Großhandelspreise für Strom auswirke, weil Ökostrom nach und nach
teure Kraftwerke aus dem Markt dränge. Deshalb gebe es sogar einen
Spielraum für Preissenkungen in einer Größenordnung von drei Cent je
Kilowattstunde.

Über die Preise von Stromanbietern informiert der
Vergleichsrechner von FinanceScout24:
http://www.presseportal.de/go2/vergleichsrechner

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Datum: 01.12.2010 - 10:34 Uhr
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