IndustrieTreff - ARCHÄOLOGIE: Fesch und Chips

IndustrieTreff

ARCHÄOLOGIE: Fesch und Chips

ID: 575544

(ots) - Prostituierte im alten Rom taten es wohl nicht für
Geld ... - sondern für Metallchips. Wie das Magazin GEO in seiner
März-Ausgabe meldet, fand sich eine solche Münzattrappe ("spintria")
aus der Römerzeit nun erstmals auch in England. Der Chip war jüngst
aus der Themse gefischt worden und zeigt einen Mann und eine Frau
beim Sex: Die Frau liegt auf dem Bauch, der Mann kniet über ihr. Auf
der Rückseite ist eine römische Zahl geprägt.

Doch warum bezahlten die Freier nicht in echter Währung? Zum einen
hatte Kaiser Tiberius es verboten, Münzen mit seinem Konterfei an
anrüchige Orte zu tragen. Zum anderen waren viele Liebesdienerinnen
Sklaven, denen jede Möglichkeit zu Bereicherung genommen werden
sollte - ebenso wie die Option, sich freizukaufen.

Aber womöglich waren spintrae auch für einen ganz anderen Zweck
geschaffen worden, sagt die Historikerin Mary Beard. In Pompeji etwa,
mit seinen vielen Bordellen, hat man bislang keine einzige dieser
Münzen in einem einschlägigen Etablissement gefunden. Womöglich waren
spintriae daher einfach das, wonach sie aussehen: Spielgeld.

Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab sofort im Handel erhältlich,
hat 170 Seiten und kostet 6,60 Euro.

Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover
zum Download.



Pressekontakt:
Maike Pelikan
GEO Kommunikation
20444 Hamburg
Telefon +49 (0) 40 / 37 03 - 21 57
Telefax +49 (0) 40 / 37 03 - 56 83
E-Mail pelikan.maike(at)geo.de
Internet www.geo.de




Themen in dieser Meldung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



Kontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Schmerz und HeilKunst / Prof.Dr. Bazon Brock - Prof. Dr. Zieglgänsberger am 18.2.2012 in Neustadt a.d.Weinstr.
Studieninformationstag an der Cologne Business School (CBS)
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.02.2012 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 575544
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Hamburg


Telefon:

Kategorie:

Forschung und Entwicklung


Anmerkungen:


Diese HerstellerNews wurde bisher 691 mal aufgerufen.


Die Meldung mit dem Titel:
"ARCHÄOLOGIE: Fesch und Chips
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Gruner+Jahr, GEO (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Gruner+Jahr, GEO