WWF zum Tod des Berliner Pandabären Bao Bao
WWF zum Tod des Berliner Pandabären Bao Bao
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Bao Bao war eine wichtige Symbolfigur für den internationalen Artenschutz
Die Umweltschutzorganisation WWF, deren Logo ein Pandabär ziert, zeigt sich in einer ersten Stellungnahme betroffen vom Tod des Panda-Männchens Bao Bao im Berliner Zoo. Mit 34 Jahren galt Bao Bao als der älteste lebende männliche Große Panda weltweit. Eine Sektion solle jetzt die genaue Todesursache klären. "Bao Bao war eine wichtige Symbolfigur für den internationalen Artenschutz und ein Botschafter für die Belange seine wildlebenden und noch immer akut bedrohten Verwandten in Asien", sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.
Nach WWF-Informationen gibt es derzeit nur noch etwa 1.600 wilde Pandas in den Bergwäldern Chinas und Birmas. Ihr Lebensraum wurde in den vergangenen Jahrzehnten größtenteils abgeholzt und in Felder umgewandelt. Allein in der dicht besiedelten, chinesischen Provinz Sichuan wurde in den 1970er und 1980er Jahren die Hälfte der Panda-Wälder zerstört. Die chinesische Regierung habe der Abholzung zwar seit 1998 ein Ende gesetzt, doch die verbliebenen Gebiete seien bereits sehr fragmentiert, so der WWF. Die letzten Rückzugsgebiete des Großbären sollen jetzt durch die Schaffung grüner Korridore verbunden werden. Das sei besonders wichtig, damit die Pandas wieder zu ihren Futterquellen wandern könnten und der genetische Austausch zwischen den verschiedenen Populationen möglich werde. "So tragisch der Tod von Bao Bao sein mag, katastrophal wäre es, wenn der Pandabär in freier Wildbahn verschwinden würde. Das muss verhindert werden", so WWF-Mann Homes.
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Roland Gramling
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WWF Deutschland
Tel. 030-311 777 425
roland.gramling(at)wwf.de
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Datum: 22.08.2012 - 17:00 Uhr
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