Soziale Schieflage der Energiewende korrigieren
Soziale Schieflage der Energiewende korrigieren
(pressrelations) -
"Die Energiewende leidet unter einer sozialen Schieflage. Während die Energiekonzerne weiter Milliardengewinne einstreichen, sind es in erster Linie die privaten Stromkundinnen und Stromkunden, die die Kosten des Umstiegs auf erneuerbare Energien tragen", erklärt Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses, zur anhaltenden Debatte über die Kosten der Energiewende. Bulling-Schröter weiter:
"Allein die Gewinne von RWE und Eon werden in diesem Jahr voraussichtlich die EEG-Förderung für erneuerbare Energien übersteigen. Dass ausgerechnet die großen Energiekonzerne über die Kosten der Energiewende klagen, zeigt deshalb nur, dass sie den Hals nicht voll genug bekommen. Dazu passt, dass sie den momentanen Tiefstpreis für Strom an der Börse nicht an die Verbraucherinnen und Verbraucher weiterreichen, sondern die Extraprofite lieber in die eigenen Taschen stecken. Auch die Vergünstigungen für energieintensive Industrien führen zu einer Umverteilung der Energiewendekosten hin zu den privaten Haushalten. Für die Industrie-Rabatte bei Energieabgaben im Umfang von über zehn Milliarden Euro jährlich werden letztlich ebenfalls die privaten Stromkundinnen und Stromkunden zur Kasse gebeten.
Der Verlauf der Energiepreisdebatte, immer wieder angestachelt von den Energiekonzernen und aus den Reihen der Koalition, legt den Verdacht nahe, dass es bestimmten Kräften in Energiewirtschaft und Politik in erster Linie um die Verunsicherung der Menschen geht. Dadurch soll anscheinend ein 'Roll back' in der Energiepolitik vorbereitet werden. Dazu aber darf es nicht kommen."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher(at)linksfraktion.de
Themen in dieser Meldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 27.08.2012 - 16:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 707855
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese HerstellerNews wurde bisher 722 mal aufgerufen.
Die Meldung mit dem Titel:
"Soziale Schieflage der Energiewende korrigieren
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
(Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Digitalisierung in der Industrie - was dazu gehört ...
Die Digitalisierung in der Industrie: Das gehört dazu Die industrielle Produktion steht derzeit vor einem tiefgreifenden Wandel. Vor allem die Digitalisierung ist in aller Munde. So zeigt die aktuelle DIHK-Digitalisierungsumfrage 2026 beispielswei ...Mieten statt kaufen - darum setzen viele Industrieunternehmen jetzt darauf ...
Als das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Mitte Januar seine Pressemitteilung herausgab, dürfte es sich gefreut haben. Die Zahlen zur wirtschaftlichen Lage deuten auf einen sanften Aufschwung hin. Wie man in einem solchen Moment die Prod ...Hubsteiger in der Industrie - wo ihr Einsatz unverzichtbar ist ...
Neben den Top Ergebnissen, die die Betriebe den Kunden liefern müssen, gelten als ergänzende Faktoren die Effizienz und die für die Professionals sicheren Tätigkeiten als ganz entscheidend. Ergänzend dient die Ergonomie als Kriterium für Gerät ...Alle Meldungen von
35 Jahre Propan Rheingas Cottbus-Spreegas
Energiekosten im Blick behalten: Kilian Lübben und Lea Lawrenz von der GSP Energie GmbH verraten, warum Unternehmen einen unabhängigen Partner zwischen sich und dem Energieversorger brauchen
35 Jahre Propan Rheingas Cottbus-Spreegas
? Gasmotorensysteme: Schlüssel im Wandel der Energieversorgung
Mit 50 % Rabatt auf Mietkälte in die Kältesaison starten




