Richwien: ?Rohstoffwende hin zu Bio-Werkstoffen geboten?
Richwien: "Rohstoffwende hin zu Bio-Werkstoffen geboten"
(pressrelations) -
9. Internationales Symposium
"Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" in Erfurt
Auf dem Weg zu einer biobasierten Wirtschaft wird der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe in der Industrie eine Schlüsselrolle zukommen. "Angesichts der Endlichkeit fossiler Ressourcen ist eine Rohstoffwende hin zu Bio-Werkstoffen dringend geboten. Allerdings darf diese Entwicklung nicht zu Lasten der Nahrungsmittel-Erzeugung gehen", sagte Thüringens Umweltstaatssekretär Roland Richwien heute anlässlich des Symposiums "Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" (naro.tech) in Erfurt.
Gegenwärtig werden im Auftrag des Umweltbundesamtes die Potenziale des Anbaus und der Verwertung von Industriepflanzen wissenschaftlich bewertet. Denn anders als bei der energetischen Nutzung von Biomasse fehlt bei der stofflichen Nutzung ein lückenlose Daten- und Wissensbasis. Auch hinsichtlich der Anbaufläche stellen Industriepflanzen eher eine Randerscheinung dar. Von 2,5 Millionen Hektar nachwachsender Rohstoffe in Deutschland werden fast 85 Prozent energetisch genutzt.
Industriepflanzen wachsen deutschlandweit auf etwa 400.000 Hektar. Dabei liegt das Wertschöpfungspotenzial bei der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe geschätzt fünf bis zehn Mal höher als bei der energetischen Verwertung. Biobasierte Werkstoffe treffen jedoch häufig auf Hürden am Markt und müssen sich hinsichtlich Qualität und Preis erst einmal beweisen.
Staatssekretär Richwien unterstrich, dass für den Anbau von Industriepflanzen das gleiche gelte wie für die übrige Biomasse: "Egal ob Nahrungsmittel, Futtermittel oder nachwachsende Rohstoffe - Biomasse muss nachhaltig und umweltverträglich erzeugt werden. Ihr Anbau darf nicht zu Lasten wertvoller Naturräume gehen."
Hintergrund
Am 5. und 6. September treffen sich auf der Messe Erfurt rund 200 Vertreter aus Forschung, Industrie, Rohstofferzeugung und Verwaltung zum 9. Symposium "Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" und der naro.tech. Der Fachkongress mit begleitender Ausstellung thematisiert in diesem Jahr die Schwerpunkte Faserverbundwerkstoffe, alternative Cellulose, Biopolymere und Holz. Neben der Forschungsvereinigung Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen e.V. ist die Messe Erfurt GmbH Mitveranstalter des Symposiums, die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft ist ein fachlicher Partner der Veranstaltung.
Andreas Maruschke
Pressesprecher
Beethovenstraße 3 ? 99096 Erfurt
Tel: (03 61) 37-99 930 ? Fax: (03 61) 37-99 939
E-Mail: pressestelle(at)tmlfun.thueringen.de ? Internet: www.thueringen.de/tmlfun
Themen in dieser Meldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 05.09.2012 - 10:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 714356
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese HerstellerNews wurde bisher 655 mal aufgerufen.
Die Meldung mit dem Titel:
"Richwien: ?Rohstoffwende hin zu Bio-Werkstoffen geboten?
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
(Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Digitalisierung in der Industrie - was dazu gehört ...
Die Digitalisierung in der Industrie: Das gehört dazu Die industrielle Produktion steht derzeit vor einem tiefgreifenden Wandel. Vor allem die Digitalisierung ist in aller Munde. So zeigt die aktuelle DIHK-Digitalisierungsumfrage 2026 beispielswei ...Mieten statt kaufen - darum setzen viele Industrieunternehmen jetzt darauf ...
Als das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Mitte Januar seine Pressemitteilung herausgab, dürfte es sich gefreut haben. Die Zahlen zur wirtschaftlichen Lage deuten auf einen sanften Aufschwung hin. Wie man in einem solchen Moment die Prod ...Hubsteiger in der Industrie - wo ihr Einsatz unverzichtbar ist ...
Neben den Top Ergebnissen, die die Betriebe den Kunden liefern müssen, gelten als ergänzende Faktoren die Effizienz und die für die Professionals sicheren Tätigkeiten als ganz entscheidend. Ergänzend dient die Ergonomie als Kriterium für Gerät ...Alle Meldungen von
Schrottankauf in Herne: Wie Altmetall zum Motor der regionalen Kreislaufwirtschaft wird
Energyminer feiert Genehmigung des ersten Energyfish-Schwarmkraftwerks in St. Goar
Unterzeichnung eines Letter of Intent (LOI) zur möglichen Aufnahme eines Silber-Minenportfolios in Norwegen
Solar-Turbo 2026: 0 % Mehrwertsteuer auf Photovoltaik bleibt
Christian Wiedemann unterstützt das Vertriebsteam der Region West




