Armen Haushalten droht dunkler Winter
Armen Haushalten droht dunkler Winter
(pressrelations) -
"Ausgerechnet zu Beginn der kalten Jahreszeit werden die Verbraucherinnen und Verbraucher mit einer neuen Hiobsbotschaft in Form ihrer Stromrechnung konfrontiert", erklärte Caren Lay, verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE anlässlich aktueller Meldungen, nach denen eine Strompreissteigerung um 13 Prozent im kommenden Jahr zu erwarten ist. Lay weiter:
"Die steigenden Strompreise belasten alle Bürgerinnen und Bürger - aber nicht alle gleich. Jeder Euro mehr auf der Stromrechnung trifft besonders die Ärmeren. Ihnen frisst die Strompreisexplosion immer größere Löcher ins schmale Budget. Die Hartz IV-Regelsätze und die Grundsicherung müssen deshalb schnellstmöglich an die gestiegenen Strompreise angepasst werden.
Bereits jetzt wird jährlich bis zu 800.000 Haushalten in Deutschland der Strom abgedreht, weil sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können. In anderen Ländern sind die Zahlen längst nicht so hoch. In Belgien ist wenigstens im Winter die Versorgung mit Strom und Gas gesichert. Daher fordert DIE LINKE das Verbot von Stromsperren.
Statt auf dem Rücken der Stromkunden Milliardengeschenke an die Stromindustrie zu machen, muss die Bundesregierung Geld in die Hand nehmen und eine Abwrackprämie für alte Energiefresser wie Kühlschränke, Wasch- oder Spülmaschinen einführen. Damit werden die Portemonnaies der Stromkunden und die Umwelt gleichzeitig geschont. Längerfristig brauchen wir weitere Maßnahmen um die seit Jahren andauernde Preisexplosion beim Strom aufzuhalten. Die Einführung einer effektiven staatlichen Strompreisaufsicht wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Hätten SPD und CDU die staatliche Preisaufsicht nicht 2007 abgeschafft, wäre der Strom heute um zwei Cent pro Kilowattstunde günstiger."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher(at)linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Themen in dieser Meldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 26.10.2012 - 15:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 750563
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese HerstellerNews wurde bisher 769 mal aufgerufen.
Die Meldung mit dem Titel:
"Armen Haushalten droht dunkler Winter
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
(Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Qualifizierte Fachkräfte finden: So gelingt es ...
Während aktuell der Fachkräftemangel in Düsseldorf ein zentrales Thema bleibt, sind die richtigen Strategien für eine gelungene Suche nach geeigneten Fachleuten unverzichtbar. Gründliche Analysen gelten als wichtige Voraussetzung, sobald Untern ...Flexible Kraftübertragung für höchste Präzision ...
Damit die deutsche Industrie international weiterhin konkurrenzfähig bleibt, ist maximale Effizienz ebenso wichtig wie eine kontinuierlich hohe Verarbeitungsqualität. Soll das in der Praxis funktionieren, braucht es hochspezialisierte Fachkräfte, ...Industriebedarf: wo Kosten gespart werden können ...
Die deutsche Industrie galt über Jahrzehnte als zuverlässiger Motor für Deutschlands Wachstum und Wohlstand. Seit einigen Jahren ist die Industrie hingegen zum Sorgenkind avanciert: Zunehmende internationale Konkurrenz, schlechte Standortbedingung ...Alle Meldungen von
Marokko: Allgemeine Mobilisierung angesichts des Hochwassers des Oued Loukkos
E-world 2026: GreenPocket - intuitive Visualisierung von Energiedaten hilft gMSB, wMSB, Lieferanten und Unternehmen bei der Energiewende
Erfolgsgeschichte Circularity Scouts NRW
Heizen, Wohnen, Sparen: Was sich 2026 für deutsche Haushalte ändert
Das„Schnee-Dilemma“




