IndustrieTreff - Bundesverband Solarwirtschaft: Jeder Zehnte produziert bereits Solarenergie

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Bundesverband Solarwirtschaft: Jeder Zehnte produziert bereits Solarenergie

ID: 893734

(ots) - Jeder zehnte Bundesbürger produziert
bereits Solarenergie und immer mehr Menschen nehmen die Energiewende
in Deutschland selbst in die Hand. Bereits 8,5 Millionen Menschen
leben hierzulande in Gebäuden, die über eine eigene Solaranlage zur
Strom- oder Wärmeerzeugung verfügen. Die aktive Nutzung von
Solarenergie macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen und
erspart dem Klima große Mengen Kohlendioxid. Die in Deutschland
installierten Solaranlagen werden allein 2013 den Ausstoß von rund 24
Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden. Diese neuen Zahlen
veröffentlichte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)
anlässlich der Eröffnung der weltgrößten Branchenschau, der
Intersolar Europe, am heutigen Mittwoch in München.

In den letzten beiden Jahren habe die Photovoltaik vor allen
anderen Technologien zur Energiewende in Deutschland beigetragen. In
den vergangenen fünf Jahren habe sich die Zahl der Bürger annähernd
verdoppelt, die in solar beheizten oder verstromten Gebäuden wohnen.
"Die Menschen wollen die Energiewende und nehmen sie zunehmend selbst
in die Hand. Aufgabe der Politik ist es, die Energiewende jetzt
konsequent voranzutreiben und die hohe Investitionsbereitschaft von
Bürgern und Unternehmern beim Umbau der Energieversorgung zu nutzen",
erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

Auf der diesjährigen Intersolar Europe präsentieren mehr als 1.300
Unternehmen aus aller Welt neue Produkte und Systemlösungen. Neben
immer leistungsfähigeren und kostengünstigeren Solarkomponenten
stehen unter anderem technische Lösungen zur Speicherung und zum
intelligenten Management von Solarenergie im diesjährigen Messefokus.
Immer mehr Eigenheimbesitzer und Unternehmer wollen den selbst
erzeugten Solarstrom unabhängig von Tageszeit und Witterung auch




selbst nutzen und interessieren sich deshalb für solare
Batteriespeicher. Seit dem 1. Mai 2013 werden Solarstromspeicher in
Deutschland durch ein neues Förderprogramm der KfW Bankengruppe
bezuschusst.

Während vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und zum Teil
überhöhter Fördereinschnitte der europäische Solarmarkt derzeit
rückläufig ist und ein sehr harter Wettbewerb insbesondere viele
Hersteller von Solarzellen und -modulen vor große Herausforderungen
stellt, zieht die Nachfrage vor allem in Asien und Amerika stark an.
Beispiele: In den USA wird für 2013 ein Wachstum der neu
installierten Photovoltaik-Leistung gegenüber dem Vorjahr von rd. 30
Prozent prognostiziert, in China von über 50 Prozent und in Japan
dürfte sich der Photovoltaikmarkt gegenüber dem Vorjahr mindestens
verdreifachen. Bis 2015 rechnet die Solarwirtschaft mit einer
Steigerung der weltweit jährlich neu installierten Solarstromleistung
von 31 Gigawattpeak (GWp) im Jahr 2012 auf rund 50 GWp. Damit würde
sich die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung innerhalb von
drei Jahren auf über 200 GWp mehr als verdoppeln. In Deutschland
deckt Solarenergie bereits fünf Prozent des Strombedarfs, am
Messestandort Bayern sogar rd. 10 Prozent. Die Solarbranche hat sich
zum Ziel gesetzt, diesen Anteil bis 2020 bundesweit auf mindestens 10
Prozent und bis 2030 auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen.

Körnig: "Immer mehr Länder erkennen, dass an einem zügigen Ausbau
der Solarenergie kein Weg vorbei führt und dieser deutlich
kostengünstiger ist als ein Festhalten an fossilen und nuklearen
Energieträgern. Rasant steigende Klimafolgekosten und Kosten für den
Import fossiler Energien fördern diesen Erkenntnisprozess rund um den
Erdball." Die Exportquote der deutschen Unternehmen ist von 50
Prozent im Jahr 2010 auf 60 Prozent im Jahr 2012 gewachsen und wird
nach den Erwartungen des Branchenverbandes weiter zulegen.

"Ein starker Heimatmarkt ist jedoch ein unverzichtbares Standbein
einer erfolgreichen Solarwirtschaft. Die Politik muss deshalb nach
der Bundestagswahl Erneuerbare Energien zum Kern der
Energieversorgung machen, ihren Ausbau zügig und vorrangig fortsetzen
sowie die Investitionssicherheit für die Bürger und Branche
erhalten."

Unterstützer der Erneuerbaren Energien können sich auf der
Internetseite der Initiative "Erneuerbare Energiewende Jetzt!" zum
Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland bekennen. Die Initiative hat
der Bundesverband Solarwirtschaft zusammen mit anderen EE-Verbänden
ins Leben gerufen. Die Botschaft lautet: Erneuerbare Energien haben
keine versteckten Kosten. Sie sind ein Gewinn für die Gesellschaft
und müssen deshalb weiter zügig ausgebaut werden.

www.solarwirtschaft.de



Pressekontakt:
David Wedepohl, Pressesprecher
wedepohl(at)bsw-solar.de
030-2977788-30


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Datum: 19.06.2013 - 11:02 Uhr
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