Heizen mit Gras, Fa. Kreidl aus Kramsach zeigt, wie es funktioniert!
Seit Jahrzehnten schon diskutiert man weltweit über den Tag danach, über den Tag, an dem die letzten Ölquellen versiegen bzw. der Preis für Öl ins unbezahlbare steigt und man sich Heizen auf herkömmliche Art und Weise nicht mehr leisten kann.
(industrietreff) - Gerade in krisengeschüttelten Zeiten wie diesen, so die marktführenden Hersteller von Brennern, ist eindeutig festzustellen, dass die Nachfrage an Heizkesseln, welche durch Alternativenergie betrieben werden, explosionsartig ansteigt.
Egal ob Bellets, Hackgut, oder Scheitholzanlagen, der Trend zur Unabhängigkeit von Öl und Gas ist überall spürbar. Verstärkt wird dieser Trend natürlich durch die Tatsache, dass sowohl Land wie auch Bund derzeit schon sehr hohe Förderungen ausschütten und dass die TIWAG, zusätzliche Förderungen in den Raum stellt. Logisch, denn auch in Tirol sollte man sich endlich daran machen, das Kyotoprotokoll, welches im Dezember 1997 bereits ausverhandelt wurde, zumindest annähernd zu erfüllen.
Das Kyotoprotokoll legt für Industrie- und Transformationsstaaten im Zeitraum von 2008 bis 2012 verbindliche Ziele zur Beschränkung oder Reduktion der Emissionen von sechs Treibhausgasen (CO2, CH4, N2O, HFKW, PFKW und SF6) zur Eindämmung des anthropogenen Treibhauseffekts fest.
Immer wieder taucht in der Diskussion um alternative Energiequellen das Schlagwort „Elefantengras“ auf. Ein schilfgrasähnliches Gewächs, das bei richtigem Anbau auf relativ kleiner Fläche relativ große Erträge erzielt. Abgestorben und nach dem Winter geerntet, lässt sich Elefantengras in Hackgutanlagen sehr gut verbrennen. Vorausgesetzt natürlich, man achtet schon beim Einbau der Hackgutanlage auf div. Kleinigkeiten die recht wichtig sind. Die KW-Leistungen, die dabei erzielt werden, sind beinahe unglaublich. Theoretisch könnte ein Bauer, der aus seinem Acker Elefantengras anbaut, nicht nur seinen Hof sondern noch einige benachbarte Einfamilienhäuser mitheizen. Der Aufwand und die Pflege die Elefantengras nach der Aussaht braucht, ist gleich Null. Einziger Vermutstropfen; Bis zu ersten effizienten Ernte vergehen 3 Jahre.
Mit der Idee, seinen eigenen Brennstoff direkt vor der Türe anzubauen, setzte das unterländer Unternehmen, Installationen Kreidl aus Kramsach (www.kreidl.at) vor 3 Jahren offensichtlich aufs richtige Pferd. Nach der ersten eingebrachten Ernte im März 2009, zeigt Ing. Mathias Kreidl jetzt stolz, dass sein gesamtes Firmengebäude, eine benachbarte Wohnanlage und ein Hotel im Ort auf diese Art und Weise beheizt werden.
Dass Mahtias Kreidl, Inhaber der Installationsfirma Kreidl in Krmasach, lange Zei für seine Versuche Elefantengras in Tirol anzubauen, belächelt wurde, stört den innovativen Unternehmer dabei keineswegs, denn jetzt ist der Beweis erbracht; Elefantengras wächst auch in Tirol, und die Ertragsrentabilität ist keinesfalls zu unterschätzen. Die Erfahrung die die Fa. Kreidl mit dem „Selbstversuch Elefantengras“ machte, und das Know-How, das die Mitarbeiter des Installationsbetriebes erlangt haben, führte schon zu so mancher Anfrage diverser Bauern und Hoteliers. Auf seiner Homepage (www.kreidl.at/referenzen) verweist die Fa. Kreidl auf mehr 1000 zufriedene Kunden und ist sich sicher, dass auch der eine oder andere dieser Kunden in Hinkunft mit Elefantengras heizen wird.
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Datum: 26.05.2009 - 13:48 Uhr
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