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Das neue Heidelberg gewinnt Kontur - hohe Nachfrage nach neuen digitalen Produkten und innovativen Geschäftsmodellen

ID: 1578559

(ots) - -Digitale Transformation trägt Früchte -
Subskriptionsmodell stößt auf hohes Interesse, Nachfrage nach
innovativen Digitaldruckmaschinen für Verpackungen und Etiketten
steigt weiter an -Neue Heidelberg Digital Unit soll
E-Commerce-Geschäft deutlich ausbauen -Operative Entwicklung nach
neun Monaten auf Zielkurs o Auftragseingang im 3. Quartal um 16
Prozent über Vorjahr o Konzernumsatz trotz Währungsbelastungen mit
1.657 Mio. EUR auf Vorjahresniveau o Operatives Ergebnis (EBITDA)
legt weiter auf 105 Mio. EUR zu o Ergebnis nach Steuern ohne
steuerbedingten Einmaleffekt durch die US-Steuerreform deutlich im
Plus o Operative Jahresziele für Gesamtjahr 2017/18 weiterhin im
Blick - Zuversicht für Mittelfrist-Guidance weiter gestiegen

Die begonnene digitale Transformation der Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg) nimmt nach neun Monaten des
Geschäftsjahres 2017/18 (1. April bis 31. Dezember 2017) immer
konkretere Formen an. So wurden unter anderem erste Verträge nach dem
neuen Subskripitionsmodell unterzeichnet, bei dem den Kunden ein über
mehrere Jahre laufendes Performanceprodukt aus Maschine, Services,
Verbrauchsgütern und Software garantiert wird. Die erfolgreiche
Markteinführung dieses neuen Geschäftsmodells ist ein weiterer
wichtiger Baustein, um die künftigen Wachstumsziele zu erreichen. Die
Nachfrage nach innovativen Digitaldruckmaschinen ist unverändert
hoch, und in nahezu allen Regionen waren zuletzt deutlich ansteigende
Auftragseingänge zu verzeichnen. Zudem hat Heidelberg mit der
"Heidelberg Digital Unit" ein neues Kompetenzcenter für digitales
Marketing und E-Commerce gestartet, wodurch unter anderem die
E-Commerce-Umsätze in den nächsten Jahren auf rund 300 Mio. EUR
verdreifacht werden sollen. Darüber hinaus erfolgte der Serienstart
des "Heidelberg Assistant" zunächst in vier Ländern, womit die Kunden




auf digitalem Wege über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte
betreut werden können.

Umsatz währungsbereinigt leicht verbessert - Auftragseingang im 3.
Quartal deutlich im Plus

Operativ ist Heidelberg nach drei Quartalen auf Kurs, seine
Jahresziele für 2017/18 zu erreichen. So lag der Konzernumsatz mit
1.657 Mio. EUR zwar leicht unterhalb des Vorjahreswertes von 1.680
Mio. EUR, jedoch unter Eliminierung der negativen Währungseffekte aus
Asien und den USA von rund 39 Mio. EUR leicht über der
Vergleichsperiode. Getrieben von der erwähnten hohen Nachfrage nach
digitalen Produkt- und Geschäftsmodellen konnte im 3.
Geschäftsjahresquartal eine erfreuliche Entwicklung beim
Auftragseingang verzeichnet werden. Dieser legte um mehr als 16
Prozent von 582 Mio. EUR auf 678 Mio. EUR zu. Nahezu alle für
Heidelberg relevanten Regionen und dabei insbesondere Europa und die
USA verzeichneten Verbesserungen. Der Auftragsbestand lag zum 31.
Dezember 2017 mit 693 Mio. EUR auf einem für ein nach-drupa-Jahr sehr
guten Niveau.

"Heidelberg vollzieht konsequent den Wandel zu einem modernen
digitalen Technologieunternehmen. Unsere neuen digitalen
Lösungsangebote stoßen auf die erhoffte große Kundennachfrage. Dies
gilt für die in unserer Branche wegweisenden neuen
Subskriptionsmodelle, die E-Commerce-Angebote der neuen Digital Unit
genauso wie für unsere industriellen Digitaldruckmaschinen für
Verpackungen und Etiketten. Unsere mittelfristige Zielvorgabe,
mittels technologischer Führerschaft, digitaler Transformation und
operativer Exzellenz einen Umsatz von rund 3 Mrd. EUR und einen
Nachsteuergewinn von mehr als 100 Mio. EUR zu erzielen, wird damit
immer greifbarer", kommentierte Rainer Hundsdörfer,
Vorstandsvorsitzender von Heidelberg die Entwicklung.

EBITDA auf 105 Mio. EUR verbessert

Die Profitabilität wurde gegenüber den Vorjahreswerten weiter
erhöht. Das EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis stieg nach drei
Quartalen von 94 Mio. EUR auf 105 Mio. EUR; dabei erreichte die
EBITDA-Marge nach neun Monaten 6,3 Prozent nach 5,6 Prozent im
Vorjahr. Das EBIT ohne Restrukturierungsergebnis lag bei 54 Mio. EUR
(Vorjahr: 43 Mio. EUR). Die deutlich gesunkenen Finanzierungskosten
führten zu einem von -42 Mio. auf -36 Mio. EUR verbesserten
Finanzergebnis. Wie im Dezember kommuniziert führt die
US-Steuerreform zu einmaligen, nicht zahlungswirksamen Belastungen
von rund 25 Mio. EUR. Dies führte dazu, dass das Ergebnis nach
Steuern mit -10 Mio. EUR auf Höhe des Vorjahreswertes lag. Ohne
diesen Sondereffekt wäre ein entsprechend deutlich positives Ergebnis
erzielt worden.

Der Free Cashflow (-20 Mio. EUR, Vorjahr: -10 Mio. EUR) wurde
geprägt von den im Berichtszeitraum getätigten Akquisitionen und
Investitionen im Zusammenhang mit dem Bau des neuen
Innovationszentrums in Wiesloch. Im 3. Quartal wurde ein positiver
Wert von 12 Mio. EUR erreicht. Die operativen Verbesserungen und die
Wandlung einer Wandelanleihe im Juli 2017 führten zu einem Anstieg
des Eigenkapitals auf 345 Mio. EUR (Vorjahr: 246 Mio. EUR). Damit
stieg die Eigenkapitalquote auf rund 16 Prozent (Vorjahr: rund 11
Prozent). Die Nettofinanzverschuldung sank zum 31. Dezember 2017 auf
244 Mio. EUR (Vorjahr: 282 Mio. EUR) und der Leverage lag mit 1,3
(Vorjahr: 1,7) weiterhin deutlich unter dem Zielwert von 2.

"Unsere Finanzierungsstruktur ist sehr solide. Wir haben einen
niedrigen Leverage und halten Liquidität vor, mit der wir unsere
geplanten Investitionen in neue Geschäftsmodelle finanzieren können",
sagte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand von Heidelberg. "Daneben sind auch
weitere Zukäufe denkbar, wenn sie unsere digitale Transformation
beschleunigen."

Operative Jahresziele für Gesamtjahr 2017/18 weiterhin im Blick

Vor dem Hintergrund der US-Steuerreform hatte das Unternehmen
bereits Ende Dezember seine zu Beginn des Geschäftsjahres unter
Vorbehalt gegebene Prognose für das Nachsteuerergebnis geändert.
Nachdem zunächst eine weitere moderate Steigerung zum Vorjahr
erwartet wurde, geht Heidelberg nun für das Geschäftsjahr 2017/18 von
einem Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert (36 Mio. EUR) aus.

Bezüglich der operativen Jahresziele, das heißt bereinigt um den
genannten steuerlichen Sondereffekt, hält Heidelberg unverändert an
den im Rahmen der Veröffentlichung der Zahlen zum 2. Quartal 2017/18
am 9. November 2017 kommunizierten Aussagen fest.

Der Umsatz soll in etwa das Vorjahresniveau erreichen. Während die
Entwicklung in Nordamerika sich wie avisiert in der zweiten
Geschäftsjahreshälfte aufhellt, belasten weiterhin die
Währungseffekte vor allem in Asien und aus dem US Dollar sowie die
gezielte Reduzierung des Gebrauchtmaschinenhandels das Geschäft. Mit
Maßnahmen zur Effizienzsteigerung strebt das Unternehmen im
Geschäftsjahr 2017/18 unverändert eine EBITDA-Marge in einer
Bandbreite von 7 bis 7,5 Prozent an. Beim Nachsteuerergebnis wird
sich das weiter verbesserte Finanzergebnis positiv auswirken, die
genannten Einmalbelastungen aus der US-Steuerreform einmalig negativ.

Wie geplant liegt der strategische Fokus im Geschäftsjahr 2017/18
auf der Initiierung und Umsetzung strategischer Maßnahmen im Rahmen
von "Heidelberg goes digital": der Stärkung der
Technologieführerschaft, der digitalen Transformation des
Geschäfts-modells und dem Erreichen der operativen Exzellenz. Diese
Maßnahmen beginnen sich bereits positiv auszuwirken und werden
maßgeblich zur Erreichung der mittelfristigen Unternehmensziele
beitragen. Die Zuversicht hierfür hat sich im Verlauf des
Geschäftsjahres weiter verstärkt.

Bildmaterial sowie der Zwischenbericht zu den ersten neun Monaten
im Geschäftsjahr 2017/18 und weitere Informationen über das
Unternehmen stehen im Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen AG
unter www.heidelberg.com zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis:

Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen,
welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der
Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die
Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und
Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche
Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen
Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich
abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung
der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze
sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die
Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine
Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung
und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser
Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen
werden.



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Datum: 08.02.2018 - 07:05 Uhr
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